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„567 mal Klaus Staeck“ 14.09. - 14.10.2018

Unter diesem Titel wird am 14. September 2018, 20 Uhr, im Heidelberger Forum für Kunst eine ganz außergewöhnliche Ausstellung eröffnet. Zu sehen sind 563 (!) Collagen im Postkartenformat, die Prof. Klaus Staeck 2017 und 2018 gestaltet hat, alles Unikate, die noch nie in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Für diese Collagen verwendet Staeck Print-Medien unterschiedlichster Provenienz: Anzeigen von Supermärkten, Sonderangebote unterschiedlicher Produkte, Werbemaßnahmen jedweder Art, Flyer von Museen, von Kinos, von Veranstaltungen, aber auch Ausschnitte von Kunstwerken, Einladungen zu Ausstellungen, Architekturfragmente. Er sucht solche Vorlagen nicht gezielt, sie begegnen ihm im Alltag, fast überall. Und er reagiert auf sie, indem er sie mir einander kombiniert und in neue, unerwartete Zusammenhänge stellt, die vielfältige Deutungsmöglichkeiten generieren.

Zur Eröffnung wird Lothar Binding, Mitglied des Bundestages, ein Gespräch führen mit Klaus Staeck.

Anlass für die Ausstellung ist die bevorstehende Verleihung der Richard Benz Medaille der Stadt Heidelberg an Klaus Staeck, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober täglich außer montags zu sehen von 14 bis 18 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst in der Altstadt, Heilig Geist Str. 21.

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Klaus Staeck
Collage in Postkartenformat, 2018


Klaus Staeck
Collage im Postkartenformat, 2018


lenensnah, Michaela Cremer
Michaela Cremer, bin ich
108 x 78, Tusche Büttenpapier

lenensnah, Katja Hess
Katja Hess

lebensnah, Petra Lindenmeyer
Petra Lindenmeyer, bestickte Fotografie

lebensnah, Rita Roessling
Rita Roessling
"lebensnah" 19.10. - 11.11.2018

Michaela Cremer, Katja Hess, Paul* M. Kästner, Dirk Klomann,
Petra Lindenmeyer, Stephanie Roos, Rita Rössling

Sieben Künstlerinnen und Künstler haben sich dem Figürlichen verschrieben. Sie suchen neue, eben lebensnahe Zugangswege zum Motiv Mensch und sind so auf der Suche nach Bildern der Vielfalt des Menschlichen. Sie sind „nah dran“ an ihrem Umfeld, an den Gefühlen, Zweifeln und Hoffnungen, die sie selbst und andere bewegen.
Dabei werden Spannungen sichtbar, wie z.B. In Michaela Cremers Papierarbeiten, wo intime Nähe und schroffe Abgrenzung aufeinandertreffen. Ihre Figuren haben ihre Individualität verloren.  Anders die Alltagsfiguren von Katja Hess, deren Gesten verraten, was sie gerade sagen oder wie sie sich fühlen und deren Kleidung verrät, wo sie herkommen oder wie sie sich gesellschaftlich einordnen. In Dirk Klomanns farbintensiven Aquarellen entwickeln die Figuren sich durch eine spontane Gestaltungskraft. Die Bilder handeln von existentieller Bedrohung, die aber durchaus humorig in Frage gestellt wird.
Darin könnte eine Gemeinsamkeit zu den Skulpturen von Stephanie Roos gesehen werden. Die Figuren erkunden den modernen Menschen, dessen widersprüchliche Wünsche und Rollenbilder in seinen Accessoires zutage treten.  
Die bestickten Fotografien von Petra Lindenmeyer kommentieren mit Augenzwinkern die Mutter-Tochter-Beziehung; die „Portraitierten“ stehen im ständigen Verhandlungsdialog.

Rita Rösslings Bilder bersten vor Leben. Mensch und Tier in all ihren Facetten stehen dabei im Mittelpunkt der sie umgebenden wunderlichen Welt. Die künstlerische Arbeit von Paul*  M. Kästner  könnte unter dem Motto „Suche nach dem verlorenen Ich“ stehen. Das Regulativ dieser Arbeit ist das Bemühen um Ehrlichkeit, eine Aussage, die alle sieben Künstlerinnen und Künstler für sich in Anspruch nehmen dürfen.

Öffnungszeiten: Di – So  14 – 18 Uhr

Vernissage:  Freitag, 19.10.2018, 20 Uhr

Einführung:  Schauspieler Rainer Kleinstück rezitiert Texte von Christian Adam

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 11.11.2018.

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