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Irene Cuny
Metallcollage von Irene Cuny


Gisela Hachmann-Ruch
Linolschnitt von Gisela Hachmann-Ruch


Siegfried Rei?ing
Fotografie von Siegfried Reißing


Ralph Troendlin
Ubermalte Collage von Ralph Troendlin

Das gibt`s doch nicht, oder?

Mehr als 500 handsignierte Originale von über 50 Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 € und 10 €, je nach „Zuschlag“.

Die Exponate – alle im Postkartenformat – können am Samstag, den 11. 12., zwischen 15 und 18 Uhr besichtigt werden;

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 12. Dezember, 11.00 Uhr im FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Für nur 10 € das Stück. Jede halbe Stunde werden sie billiger, ab 13 Uhr kosten sie nur noch 2.50 €, soweit noch vorhanden. Bis heute haben schon folgende Künstlerinnen und Künstlern zugesagt:

Christian Adam, Rosemarie Armbrust-Wermter, Dorothea Arnold, Elisabeth Balluf, Ursula Blaha-Köhler, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Rolf Buwing, Michaela Cremer, Irene Cuny, Angelika Dirscherl. Hella Ebing, Sonja Elmer, Günther Fischer, Peer Gessing, Gotthard Glitsch, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann- Ruch, Wolf Heinecke, Gertrud Hildebrand, Heiko Hoffmann, Thomas Jacoby, Werner Jüngling, Monika Klein, Thorsten Knebel, Margit Krammer, Monia Krüchten, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Marie Marcks, Mohammed Massoudi, Philine Maurus, Ada Mee, Claus Meßmer, Klaus Meyer, Walter Mink, Ellis Neu, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Rolf Pflüger, Siegfried Reißing, Gertrude Reum, Werner Richter, Isabella Riederer, Manfred Riederer, Sigrid Rossmann, Kornelia Roth, Brigitte Satori Constantinescu, Britta Schaefer, Werner Schaub, Katja Schmid- Herle, Ursula Schnell- Schmitt, Lynn Schoene, Lilo Schweizer, Elisabeth Sepi-Ochsenfeld, Pieter Sohl, Günter Stachowsky, Klaus Staeck, Raingard Tausch, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Marisa Vola, Marina Volkova, Elke Weickelt, Felicitas Wiest, Susanne Clary, Verena Clary, Anne Hammers, Mathes, Joß Schaub, Kay Treysse, Janis Spalvins, Anja Levorantz, John Keating, Lars Lerin, Kai-Mai Olbri, Christel Allik, Antanas Visockis.

Bis zum Eröffnungstag werden es aber mit Sicherheit noch viel mehr! Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag sogar bis 22 Uhr Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Donnerstag, der 23. Dezember 2003.

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post it!
ein brief verbindet

Die Ausstellung wurde am 12. November um 20:00 Uhr im Forum für Kunst in Heidelberg eröffnet. Zur Einführung sprach Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer.

In der Ausstellung wurden die Ergebnisse des künstlerischen Austausches über den Postweg innerhalb einer Gruppe von Künstlern aus Heidelberg und Mulhouse präsentiert. Innerhalb einer festgesetzten Zeitspanne wurden nach bestimmten Regeln Arbeiten per Post hin- und hergeschickt (von Herbst 2002 bis Frühjahr 2004).

Hintergrund und Anknüpfungspunkt für die Konzeption unserer Aktion war die Mail Art Bewegung seit den 60er Jahren.

Zwei allgemeine Regeln mussten befolgt werden:

Regel Nr. 1: Die Kommunikation erfolgte im Wesentlichen über den Postweg.

Regel Nr. 2: Der Korrespondent musste reagieren.

Außerdem wurden weitere spezielle Regeln aufgestellt, aus denen die Austauschpartner aussuchen konnten, bzw. „ihre“ Regel auch im Laufe der Aktion anpassen konnten. (Zum Beispiel Regel Nr. 5: Versendung einer Postkarte pro Woche ein Jahr lang).

Der Austausch auf dem Postweg bewirkte, dass die Sachen ins eigene Haus, in den eigenen Raum kamen. Der Briefkasten wurde zum „Bildkasten“, zur persönlichen Galerie. Das Abschicken der eigenen Arbeiten per Post an eine konkrete (unbekannte oder wenig bekannte) Person, die darauf reagiert, wirkte sich auf die eigene Arbeitsmethode und Vorgehensweise aus. Es entstand eine zeitlich versetzte (durch den Postweg verzögerte und geschützte, manchmal auch gestörte) Kommunikation, die eine intensive, aber auch spielerische Auseinandersetzung mit den Arbeiten des Austauschpartners und eine neue Sicht auf die eigene Arbeit ermöglichte.

In der Ausstellung sind zwei- und dreidimensionale Arbeiten in verschiedenen Techniken und Materialien zu sehen, vom Standard-Postkartenformat, kleinen bis mittelgroßen Objekten bis hin zu einzelnen großen Formaten. Es gibt nachdenkliche, witzige und poetische Arbeiten. Wir zeigen schwerpunktmäßig entstandene Serien sowie Reaktionen und Dialoge, die den Kommunikationsprozess (sowohl zwischen den einzelnen Austauschpartnern als auch innerhalb der gesamten Gruppe) veranschaulichen.

Die teilnehmenden Künstler waren:
Angelika Dirscherl, Sonja Elmer, Ellis Neu, Lynn Schoene, Lilo Schweizer aus Heidelberg und Denis Ansel, Jean-Jacques Freyburger, Bernard Latuner, Jo Malfrait, Dan Steffan und Roswitha Turri aus Mulhouse.

Zu sehen war die Präsentation vom 13.11. - 05.12.2004 zu den bekannten Öffnungszeiten: Di – So, 14 –18, Do – 22 Uhr.

Letzter Ausstellungstag war Sonntag, 05.12.2004.

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Post it

gesucht
Ausstellungsprojekt „Suche“

Im Rahmen des bundesweiten Ausstellungsprojektes „Zeitgleich“, das bereits zum dritten Mal organisiert wird, beteiligt sich die Heidelberger Künstlergruppe im Forum für Kunst mit der Ausstellung „Suche“.
Das gemeinsame Thema der wahrscheinlich mehr als 100 Ausstellungen ist die „Förderung junger Künstlerinnen und Künstler“, die an den 23 deutschen Kunsthochschulen studieren. Um ihnen ein Forum zu bieten, und zwar möglichst vielen, da ihre Werke sonst kaum einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
In Heidelberg präsentieren fünf Studierende der Kunstakademie Karlsruhe ihre Arbeiten als Ausschnitt ihres künstlerischen Entwicklungsprozesses, und zwar Anne Hammers, Susanne Klary, Verena Klary, Joß Schaub sowie Kay Treysse.

Die Vernissage ist am Freitag, 15. Oktober 2004, 20:00 Uhr.
Zur Einführung spricht der Bundesvorsitzende des BBK, Werner Schaub.

Analog zur Entwicklung des Studiums wird sich die Ausstellung permanent verändern, bis zur Finissage am Sonntag, 7. November, 17:00 Uhr.

Die Ausstellung ist zugänglich Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

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Gezeichnet und Gemalt
18.9.2004 – 10.10. 2004
Eröffnung am Freitag, den 17.09.2004 um 20:00 Uhr


Gezeigt werden Arbeiten von Michaela Cremer, Wolf Heinecke, Manfred Kästner (Paul*) und Manfred Riederer.

Zur Einführung spricht Prof. Hans Gercke vom Heidelberger Kunstverein.

Michaela Cremer , geboren 1953 in Köln, Ausbildung in Hamburg, Krefeld und Mönchengladbach. Ihre Arbeiten auf Leinwand sind eine Möglichkeit, Arbeiten auf Papier eine weitere Möglichkeit, Entscheidungen schnell umzusetzen. In ihren Arbeiten erscheinen Figuren, die in sich ihre gesamten Aktivitäten versammeln. Eine Wahrheit, die sich immer wieder verschiebt, korrigiert. Die Wahrheit des menschlichen Seins wird nur in Übergängen erkennbar. Eine Haltung, die den Gedanken an eine Handlung nicht ausschließt. Die Figuren tauchen auf, abwartend, und in einer Weise in Bewegung, die kaum eine Bewegung ergibt. Trotz der häufig riesigen Erscheinungen kommt keine Aktion auf. Es ist allerdings kein Zustand der Ruhe. Die Gestik der Hände lässt nicht selten das Innere eines Menschen vernehmen. Ihre entstandene Unmäßigkeit fällt auf die Figur zurück.

Wolf Heinecke , geboren 1929 in Friedrichroda, begann sein Studium an der Weimarer Hochschule für Baukunst und Bildende Künste. Durch die unmittelbare Berührung mit der Klassischen Moderne keimte ein Verlangen nach Neuorientierung und künstlerischer Selbstbestimmung auf. Mit poetischen Abstraktionen und verschlüsselten Metaphern beschreibt er eine Welt aus seltsamen Figuren, kosmischen Zeichen und organischen Gestaltbildungen. In seinem späteren Werk bevorzugt er fast ausschließlich die Landschaft in ihren vielen Facetten. So formuliert sich in horizontalen Linien und vertikalen Strukturen die Bildsprache. Aus der gesehenen Realität der Bilder schauen wir wie durch ein Fenster zurück oder voraus auf ein Urbild des Lebens und der Welt.

Manfred Riederer , geboren 1946 in Hallein (Österreich), ausgebildet an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, arbeitet hauptsächlich auf Papier. Dies ist keineswegs bloß eine technische Bedingung, sondern vor allem eine ästhetische. In der weißen Fläche erheben sich seine Trag-Werke, lichte Konstruktionen wie Flugzeugflügel, Brücken und gerüsthafte Architekturen, in einer zurückhaltenden und dennoch klaren Farbigkeit. Aus Schattierungen von Ocker und Grau entsteht ein Gewebe, das von Schwarz und Rot überfangen wird.

Der Aufbau des Farbkörpers ist von hoher Raffinesse. Eine feingliedrige Bleistiftzeichnung des Motivs ist die Grundlage. Die Aquarellierung, die manchmal große Partien einnimmt, sorgt für Tiefe und Glanz. Der Einsatz von Kreide und Acrylfarben dient der Akzentuierung des Motivs und seiner Verbindung mit dem Grund. Die Feinstrukturierung, die dann die Oberfläche betont, ist mit Bleistift und Kreide ausgeführt. Der Aufbau in Schichten macht nicht nur den Gestaltungsprozeß transparent, sondern bewegt auch das Motiv.

In einer Serie großer Flügel gewinnt die Zeichnung Monumentalität. Die Reduktion auf Schwarz und Weiß schafft eine andere Formprägnanz. Die Betonung liegt jetzt auf der plastischen Modellierung. Die Flügel erscheinen als Körper. Ihrer Ausprägung als technische Gebilde ist eine gleichsam organische Bewegtheit entgegengesetzt, die durch rhythmische Strukturen gewonnen wird.

Manfred Kästner (Paul*) , geboren 1940 in Dresden, arbeitet als Professor für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und präsentiert diesmal hauptsächlich Malerei in Acryl bzw. Öl, um Unsichtbares sichtbar zu machen, den Blick zu enthüllen und Welten aufleuchten zu lassen. Daraus ergeben sich Fragestellungen: Kann man das sehen, von dem man sich abgewandt hat? Ist der „enthüllende“ Blick ein Blick, der enthüllt und damit das Sehen sichtbar macht? Und, gibt es von den Betrachtern die Bereitschaft, die Blicke mit dem Künstler und untereinander zu teilen, um mehr sehen zu können?

Die Ausstellung ist zugänglich Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 22.00 Uhr.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der10.10.2004.

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Gezeichnet und Gemalt





Souvenirs
Ausstellungsprojekt "SOUVENIRS"
23.07. - 22.08. 2004
Eröffnung war am Freitag, den 23.07.2004 um 20:00 Uhr

Einführung von Oliver Fink, Experte für Alt- Heidelberger Erinnerungsstücke

Inhaltliche Intention
Die Ausstellung könnte zwei unterschiedliche inhaltliche Ebenen verknüpfen: der Begriff Souvenir steht für Erinnern, sich erinnern an einen Ort, an eine Begebenheit, mit weitreichenden Konnotationsebenen.
Das Souvenir ist aber auch Mitbringsel, entweder für die eigene Erinnerung oder als mitgebrachtes Geschenk; eine ganze Industrie lebt davon, gerade in Heidelberg.
lnteressant erscheint, dass prinzipiell jeder Gegenstand zum Souvenir umfunktioniert werden kann, damit aber auch austauschbar wird. Der Gegenstand selbst ist in Wien, Paris, New York oder Tokyo gleich, nur der Aufdruck wird verändert, damit aber der Gegenstand zusätzlich zum eventuellen Gebrauchswert zum Erinnerungsstück erhoben.
Ähnliches geschieht aber auch in der Kunst; ein Werk, das vom Künstler signiert ist, steigert sich im Wert, ohne dass es einer gesonderten Qualitätssteigerung bedarf. Beispiele dafür gibt es viele, gerade in der zeitgenössischen Szene, man denke nur an die von Beuys signierte Versatzstücke aus der ehemaligen DDR. Die Ausstellung könnte diese beiden Ebenen mit einander verknüpfen. In keinem Fall ist gedacht an eine simple Düpierung touristischen Verhaltens, sondern eher an die Visualisierung von eingefahrenen Verhaltensmustern in unterhaltsamer Form, mit ungezügelter Kreativität.

Arbeitsweise der Teilnehmer:
Gedacht wird an eine Gesamtinstallation, ein Gesamtwerk der ganzen Gruppe, die Einzelbeiträge sind aber dennoch individuell zuzuordnen, zumal sie ja durch die entsprechende Signatur definiert werden, Gedacht wird dabei an Mutiples in bestimmter Auflage, etwa 10 oder mehr.

Präsentation:
Da die Exponate relativ klein und zudem sehr zahlreich sind, ist eine "Möblierung" der Räume vorgesehen, deren Charakter sich dadurch auch im Sinne des inhaltliches Ansatzes verändern ließe, etwa mit Regalen. Dies entspräche auch eher der Verkaufssituation in einem Geschäft oder Laden.

Teilnehmer:
Christian Adam, Michael Bacht, Bettina Bätz, Günther Berlejung, Gabi Blinnne, Luitgard Borlinghaus, Rolf Buwing, Irene Cuny, Barbara Dega-Komitowska, Hella Ebing, Sonja Elmer, Gisela Hachmann-Ruch, Werner Jüngling, Monika Klein, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Ellis Neu, Roswitha Pape, Rolf Pflüger, Manfred Riederer, Isabella Riederer, Brigitte Satori Constantinescu, Britta Schaefer, Werner Schaub, Lynn Schoene, Günter Stachowsky, Raingard Tausch, Volker v. Offenberg, Sandra Wickel.

Letzter Ausstellungstag war Sonntag, der 22.08.2004

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"absolut nicht"

Ausstellung vom 25.06. - 18.07. 2004 mit ironisch, satirischen, witzigen Objekten im Forum für Kunst in Heidelberg.

Künstler: Christian Adam, Michael Bacht, Bettina Bätz, Klaus Staeck

Vernissage war am Freitag, den 25.6.04, 20:00 Uhr

Die Ausstellung wurde am Freitag, den 25.06.2004 um 20:00 Uhr durch ein musikalisches Gespräch mit dem Musiker Hans Karsten Raecke, dem Schauspieler Rainer Kleinstück und mit Texten von Christian Adam eröffnet.

Die Ausstellung im Forum für Kunst stand unter dem Motto "absolut nicht".
Die Künstler Christian Adam, Michael Bacht, Bettina Bätz und Klaus Staeck zeigten Objekte und Wandobjekte, die Tabus, Normen, Werte und Superlative der Gesellschaft ironisch umzingeln und konterkarieren.

Klaus Staeck postuliert: Einmischung ist die erste Bürgerpflicht. Staecks Kunst dekoriert nicht, sie mischt sich ein, sie will verändern: Denkgewohnheiten, (Weg) Sehgewohn-heiten.

Christian Adam bedient sich eines dadaistischen Humors, der die Wirklichkeit bitter bis tragisch - komisch reflektiert, relativiert. Seine Realität mündet direkt ins Absurde, so dass der Erkenntnis-Spiegel nie wieder blank sein wird.

Die Arbeiten von Bettina Bätz thematisieren das herrschende Schönheits- und Reinlichkeitsideal. Sie kommentieren auf eine subtile ironische Weise und verwandeln den alltäglichen "Schmutz" in Ästhetik.

Michael Bachts Arbeiten zielen auf das Bild des "american way of life", dessen bekannteste Maxime das "keep smiling" ist. -"Wo Dummheit und Machtanspruch aufeinandertreffen, da sehe ich den Humoristen in seiner eigentlichen Verantwortung.


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Klaus Staeck
Klaus Staeck "Rattenfänger"

Christian Adam
Christian Adam "Die gute alte Zeit"

Bettina Bätz
Bettina Bätz "Lippen heilige"

Michael Bacht
Michael Bacht "Hängematte"

 

Am Donnerstag, den 1. Juli, 19.30 Uhr fand im Forum für Kunst ein Konzert mit anschließendem Gespräch statt, mit dem Titel "Klangwelten im 21 Jahrhundert" von und mit Hans-Karsten Raecke.

Bei Hans-Karsten Raecke beginnt die Musik als handwerklicher Prozeß. Jedes Bauelement seiner Blas- und Saiteninstrumente, einschließlich des oft ungewöhnlichen Materials, hat seine unmittelbare musikalische Funktion. Im Rückgriff auf die Grund-prinzipien der Klangerzeugung, in der Kombination von neuem und bewährtem werden die starren Normierungen der klassischen Instrumentenfamilien aufgebrochen. Jedes Instrument erhält sein unverwechselbares Gesicht und erzählt, was es aus seiner Natur, seiner Konstruktion heraus am besten kann.

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"Von der Ordnung der Dinge ...."
Von der Ordnung der Dinge zum Wesen der Ordnung lautet der Titel der Ausstellung von 7 Künstlerinnen und Künstlern aus Pécs in Ungarn

Die Ausstellung wurde am Freitag, 21. Mai 2004 um 20:00 Uhr eröffnet.

Zur Einführung in die "Bilderwelt" sprachen bei der Vernissage Janos Erdös und Ludwig Schmeisser.

Zu sehen waren Gemälde, Grafik, Fotografie und Skulpturen, die inhaltlich und formal in unterschiedlichen Techniken das Thema visualisieren.
István Böszörmény, geboren 1964, präsentiert abstrakte, streng geometrische Plastiken aus Granit, die sich an Kuben bzw. Kreisen orientieren.
Antal Dechandt, geboren 1959, zeigt geomorphe Kleinplastiken aus Terrakotta und Holz, deren Oberflächen von leuchtenden Farben bestimmt werden.
Von Janos Erdös, geboren 1938, sind farbintensive Acryl- und Tuschearbeiten zu sehen, deren Grundmuster sich an der Struktur südungarischer Felder orientieren.
Die Kleinplastiken von Joszef Lukács, geboren 1968, erinnern in ihrer Formsprache an Knochen- oder Gelenkstücke, gearbeitet in Holz, Stein bzw. Terrakotta.
Großformatige Gemälde von Márta Nyilas, geboren 1967, als Mischtechniken auf Papier oder Öl auf Leinwand, fixieren in einem spontanen Duktus quasi eine farbige Momentaufnahme eines an sich vergänglichen Vorgangs.
Szilárd Szilágyi, geboren 1959, zeigt figurative, fast expressive, farbstarke Malerei oder Holzplastik.
Tünde Varga, geboren 1967, erzeugt mit einer streng geometrischen Komposition aus Linien und Flächen die Illusion von Dreidimensionalität in ihren Arbeiten, ausgeführt in monochromer Acrylfarbe auf Leinwand oder mit den Mitteln der Fotografie.

Letzter Ausstellungstag war Sonntag, der 20. Juni 2004.

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Janos Erdös
Janos Erdös

Schülerwettbewerb 2004
Schülerwettbewerb "Das ist mir wichtig"
Die Vernissage war am Freitag, den 30. April, 16 Uhr.

Beim Schülerwettbewerb der Heidelberger Künstlergruppe 79, unterstützt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg und der Stadt Heidelberg, wurde diesmal das Thema "Das ist mir wichtig" gewählt.
Der Schülerwettbewerb als fester Ausstellungstermin hat bei der Heidelberger Künstlergruppe eine mehr als 15- jährige Tradition. Politische und soziale Themen wurden im Lauf der Jahre bearbeitet. Daneben aber auch Themen, die fast den Charakter einer Umfrage hatten.
Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass mehr als 500 kleine Kunstwerke geschaffen wurden und sich Schülerinnen und Schüler von Schulen aus Heidelberg und der Region am Wettbewerb beteiligten. Zu bearbeiten war eine Vorlage, die ausreichend Raum für die künstlerische Bearbeitung ließ. Alle Techniken wie Zeichnung, Malerei und Collage kommen zur Anwendung.

Nach der Begrüßung durch Hans Martin Mumm, Leiter des Kulturamts und Werner Schaub können die vielen anwesenden Teilnehmer einen Preis aussuchen und sich mit einer Menge kleiner Leckereien versorgen.

Die Ausstellung dauerte bis 16. Mai 2004.

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"Feuerwerk und Schiffsunglück"
Gemälde von Erwin Gross

Eröffnung am Freitag, 02. April 2004 um 20:00 Uhr
Zur Einführung sprach Dr. Christoph Zuschlag.

Die Faszination des Elementaren ist ein Thema, das den Maler Erwin Gross seit 25 Jahren beschäftigt. Dabei geht Gross in seinen Natur- und Landschaftsdarstellungen der Frage nach wie sich Elementarereignisse zu malerischen Ereignissen verhalten. In der Regel dramatisch, müsste die Antwort beim ersten Anblick der imposanten Gemälde lauten. Für die Ausstellung im "FORUM FÜR KUNST" lässt Erwin Gross Feuer und Wasser aufeinanderprallen.
Neben einem großformatigen Seestück aus dem Jahr 2004 zeigt die Heidelberger Ausstellung Bilder, die zwischen 1988 und 2000 entstanden sind. Über eine großformatige Leinwand tost satt die Farbe in breiten Bahnen. Ein unbemalter Bilduntergrund deutet die Weite und Leere des Himmels an. Zwischen unendlicher Höhe und Tiefe eingespannt braune Pinselschwünge: ein Formfetzen, der ein vom Wind geschütteltes Segelboot repräsentieren könnte. Malerei von Erwin Gross ist keiner konkreten Gegenständlichkeit verpflichtet. Form und Farbe liefern abstrakte Informationen für Ideen von Landschaft. So lässt sich das Spektakuläre farbiger Explosionen mit der Vorstellung an "Feuerwerk" assoziieren, ohne die Wahrnehmung darauf festlegen zu wollen.


Malerei von Erwin Gross beeindruckt, sie betört und ihre Opulenz kann den Betrachter ganz einnehmen, doch wird sie ihn nie. überwältigen. Trotz großer Formate herrscht der Eindruck des Flüchtigen vor. Farbflächen überlagern sich in transparenten Schichten. Mit leichter Hand geführt saugt sich die Acrylfarbe in den Maluntergrund. An anderen Stellen setzt verdichtetes Pigment Lichter und Schatten. Diese Dramatik ist zum Teil wohl kalkuliert, zum anderen ein zeitintensiver Findungsprozess, der mit der Eigendynamik der Farbmaterie arbeitet und deutlich werden lässt, dass hier in der Natur der Malerei geforscht wird. Erwin Gross verfolgt in seinem Werk ein Konzept von Malerei, das die älteste Kunstgattung, ungeachtet expandierender Medienvielfalt, souverän vorführt und neu zur Debatte stellt.
"Feuerwerk" und "Schiffsunglück" sind Anlässe für eine Malerei, die sich selbst reflektiert und die zeigt, dass sich Bilder immer aus bereits vorhandenen Bildern und Vorstellungen herleiten.
Was der Betrachter auf den Germälden sieht, entspricht dem elementaren Ereignis eines seltenen Naturschauspiels. Man kann nur Hinschauen oder es sich vorstellen, aber nicht festhalten.
"Feuerwerk und Schiffsunglück" können aber auch als Metaphern gelesen werden. Sie stehen für Ereignisse in denen der Mensch im Wettstreit und Kampf mit den Naturelementen liegt. Spannung zwischen Kontrolle und Freiheit zeichnet auch diese Malerei aus, ihre Inszenierungskunst, ihren llIusionismus und ihr farbiges Eigenleben. Vor den Gemälden von Erwin Gross bleibt das Publikum nicht Betrachter eines Bildes, sondern es wird zu Zuschauern eines elementaren Ereignisses, das der Malerei.


Kurzbiografie

Erwin Gross, geb. 1953 in Langenbrücken / Baden
1975 - 1980 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Peter Ackermann
1980- 1982 Studienaufenthalt bei "De Ateliers" in Haarlem, NL
1981 DAAD-Stipendiurn
seit 1989 Professur für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
seit 2000 Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Ausstellungen (Auswahl)

1982 Teilnahme an der Documenta 7
1984 Einzelausstellung in der Waddington Gallery, London, GB
Ausstellungsbeteilung im Stedelijk Museum Amsterdam, NL
1985 Ausstellungsbeteilung im Museum Fondor, Amsterdam, NL
1988 Einzelausstellung in der Galerie Hans Neuendorf, Frankfurt/M., D (K)
1992 Einzelausstellung in der Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe, D
1997 Einzelausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden (K)
1999 Raum für Bilder, Einzelausstellung Berlin
Landschaften eines Jahrhunderts, Die Sammlung der Deutschen Bank,
Frankfurt/M. (K)
2000 Fliegende Inseln, Einzelausstellung im Toni Merz Museum, Sasbach
Erwin Gross, Ruisdael-Paraphrasen, Kunstverein Das Damianstor, Bruchsal
Gruppenausstellun Transarcadia revisited, Skulpturenhalle Basel
2001 Einzelausstellung in der Galerie Baumgarten, Freiburg

Letzter Ausstellungstag war Sonntag, 25. April 2004.

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Stein-Stein

Stein-Stein

"Stahl - Stein"


Stahl - Stein lautet der Titel der Ausstellung von 2 Mitgliedern der Heidelberger Künstlergruppe.

Eröffnung am Freitag, 5. März 2004, ausnahmsweise schon um 19 Uhr im Forum für Kunst.

Beide wurden mit dem Preis der Willibald Kramm Stiftung ausgezeichnet und sind besonders durch große Arbeiten im öffentlichen Raum hervorgetreten.

Gertrude Reum, geb. 1928, lebt in Buchen und arbeitet in ihrem vielschichtigen Schaffen neben Metall auch mit Zellstoff und Papier. Seit 1997 sind mehrere Skulpturen aus Chromnickelstahl entstanden, bis zu einer Höhe von 6 Metern. Bedeutende Arbeiten sind bei der IHK Mannheim, im Museum Würth in Künzelsau, oder im Kurpark von Bad Mergentheim zu besichtigen.
Zur Ausstellung in Heidelberg werden kleinere, freistehende Skulpturen präsentiert, daneben auch Aluminiumreliefs mit variantenreichen Strukturen.

Günter Braun, geb. 1954, lebt in Eppelheim und arbeitet vorwiegend mit unterschiedlichen Steinen, aber auch mit Holz. Die wichtigsten Arbeiten sind in Heidelberg das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus, in Sinsheim das Mahnmal für die Euthanasieopfer und in Eppelheim die Altarraumgestaltung in der Josephskirche.
Zur Ausstellung in Heidelberg werden auf Sockeln Skulpturen aus Stein gezeigt, dazu aber auch Steinskulpturen an der Wand.
Durch die Unterschiedlichkeit ihrer Skulpturen in inhaltlicher als auch in der Formensprache und im Material entsteht für die Präsentation die Spannung sich ergänzender Gegensätze.

Zur Einführung in die "Welt der Skulpturen" sprechen Michael Sieber, MdL, Staatssekretär für Forschung, Wissenschaft und Kunst und Werner Schaub.

Die Ausstellung ist zugänglich Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr am Donnerstag von 14.00 bis 22.00 Uhr.

Geöffnet auch in der Langen Nacht der Museen am Samstag, den 20.3.2004, 19.00 - 03.00 Uhr.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt Helen Schoene - Fontys Dansakademie, Tilburg, NL - ihre Tanzperformance "The Red Ribbon". Auffführungen alle 2 Stunden: ca. 20:15 Uhr, 22:15 Uhr und 0:15 Uhr)

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 28. März 2004.

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Helen Schoene

Helen Schoene

Lange Nacht der Museen

20. März 2004, 19:00 - 3:00 Uhr

Ausstellung: "Stahl - Stein"
Gertrude Reum & Günter Braun

"The Red Ribbon"
Tanzperformance: Helen Schoene
Fontys Dansakademie Tilburg, NL

Auftritte um 20:00, 22:00 und 24:00 Uhr




"Flächenbrand"

Eröffnung am Freitag, 6. Februar 2004 um 20:00 Uhr

Flächenbrand lautet der Titel der Ausstellung von fünf Künstlerinnen und Künstlern des Rhein Neckar Raumes, die am Freitag, den 6. Februar 2004, 20 Uhr im Forum für Kunst eröffnet wird. Die Konzeption lässt sowohl die formale künstlerische Auseinandersetzung mit der bildlichen Abstraktion der Fläche zu als auch inhaltliche Aspekte in unterschiedlichen Techniken - Malerei, Grafik, Collage und Fotografie.
Reduktion und Abstraktion der Form zur Fläche, die Kommunikation und das Spannungsverhältnis der Formen, aus dem sich Kraftfelder entwickeln, eine dynamische Stabilität, bei der kein Detail veränderbar ist, kennzeichnet die Collage- und Tuschearbeiten auf Chinapapier des Mannheimer Künstlers Gerd Lind, während der in Ladenburg lebende Fotograf Siegfried Reißing von der Realität ausgeht, Architekturelemente mit den Mitteln der Fotografie auf das äußerste reduziert zu einer strengen geometrischen Komposition aus Farben, Formen, Linien und Flächen.
Auch Isabell Riederer aus Haßmersheim hat ursprüngliche Reiseskizzen von Marokko zu großformatigen Gouachen auf Papier, die teilweise collagiert sind, in Bildkompositionen von größter formaler Sparsamkeit und haptischer Qualität malerischer Oberflächen umgesetzt. Mit den Mitteln der Grafik arbeiten die Heidelberger Künstlerinnen Gisela Hachmann-Ruch und Marisa Vola.
Marisa Vola schafft ungegenständliche Flächen aus feinen Linienstrukturen, deren feingewobene Formkomplexe oft die Grenze der Sichtbarkeit berühren. Verschieden farbige gespannte Gummis treten bei einigen Arbeiten auch an die Stelle gezeichneter Linien und verleihen ihnen einen räumlichen Objektcharakter.
Auch die Flächen von Gisela Hachmann-Ruch setzen sich aus Einzelelementen - gestempelten Formchiffren, die an elementare Waffen, Kopf- oder Körperformen erinnern - zusammen. Es entstehen "Schlachtfelder", "Rüstungsspiralen", "Rasterfelder" - Stempeldrucke auf Chinapapier, die neben der formalen flächigen Bildkomposition auch die durch die aktuelle Politik bestimmte Kriegsthematik, den "Flächenbrand" aufgreifen.

Zur Einführung in die "Bilderwelt" spricht bei der Vernissage die Kunsthistorikerin Maria Lucia Weigel, M.A.

Die Ausstellung ist zugänglich Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 14.00 bis 22.00 Uhr.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 29. Februar 2004

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Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch




Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch

Plakat

Plakat

"Heidelberger Plakate der 80er Jahre"

Ausstellungprojekt des Kulturamtes Heidelberg
Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Beate Weber

Ausstellungsdauer: 09.01.2004 - 01.02.2004

Ausstellungsort: Heiliggeiststr.21, 69117 Heidelberg

Das Plakatwesen in hiesiger Stadt betr ., Vorlage des Stadtraths Heidelberg an den verehrlichen Bürgerausschuß, 06.12.1886
Schon seit geraumer Zeit wird von den Bewohnern der hiesigen Stadt darüber Klage erhoben, daß durch das immer mehr um sich greifende Ankleben von Plakaten an den Straßenecken öffentliche wie Privatgebäude in hässlichster Weise verunstaltet, und daß durch das beim Lesen stehen bleibende Publikum der Verkehr auf den Gehwegen unserer Straßen des öfteren erheblich gestört werde.


Seit mehr als einem Jahrhundert sind Plakate ein begehrtes, gelegentlich auch störendes Medium. Nur die wenigsten dieser Informationsträger überdauern den Zeitraum ihrer öffentlichen Präsentation, meist verschwinden Sie ebenso schnell aus unserem Blickfeld wie ihre Aussagen aus unserem Bewusstsein.Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus den Sammlungen des Universitätsarchivs und des des politischen und kulturellen Lebens der Stadt.











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