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Troendlin
WernerSchaub

Armbrust

Werner Schaub
„Lauter Minis“

Das gibt`s doch nicht schon wieder, oder?

Doch, immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „Lauter Minis“  in den Kalender zu notieren und im Heidelberger Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Mehr als 500 (!) handsignierte Originale von über 50 Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 und 10 Euro, je nach „Zuschlag“.

Dazu auch diesmal wieder kleine dreidimensionale Objekte!

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 12.12.2009, zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr besichtigt werden.

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 13. Dezember 2009 , ab 11:00 Uhr im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Diese werden wir dann vorab versteigern.

Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur 10 Euro das Stück. Jede halbe Stunde werden sie billiger, ab 13 Uhr kosten sie nur noch 2.50 Euro -  soweit noch vorhanden.   

Der gesamte Erlös der Aktion „Lauter Minis“ wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von  Dienstag bis Sonntag,  jeweils von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag sogar bis 22 Uhr Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Mittwoch, der 23. Dezember 2009.

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 „FLACHWARE MIT TIEFGANG“

Am Freitag, dem 6. November, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Flachware mit Tiefgang“ eröffnet.
Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerinnen Philine Maurus (Realistische Phantasien) und Elke Wassmann (Phantastischer Realismus). Zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Maria Lucia Weigel (M.A.)

Auf den Bildern von Philine Maurus und Elke Wassmann kommen erkennbare Dinge unserer Welt vor. Auf den meisten Gemälden finden sich handelnde Menschen. Beide Malerinnen zeigen vermeintliche Realitäten, die aber bei näherer Betrachtung auf irritierende Weise von unserer augenscheinlichen Wirklichkeit abweichen. Alles scheint ein Geheimnis zu haben: Menschliche Befindlichkeiten wie auch die Situation der Personen. Orte und Gegenstände erzählen beim Hinterfragen der Bilder ihre eigenen Geschichten.

Manche Bild-Inhalte bei Elke Wassmann basieren auf antiken Sagen und Mythen. Vertraut scheinende und doch fremdartige Räume und seltsame Personen-Gruppierungen bei Philine Maurus wollen enträtselt werden. Sobald man die Gemälde beider Malerinnen nach ihren inneren Handlungen befragt, zeigt sich, wie sehr deren Inhalte und Aussagen von uns selbst und unseren kulturellen Wurzeln „erzählen“.

Aber nicht alles, was auf den Bildern erkennbar ist, lässt sich lückenlos unserer Realität zuordnen. Die Handlungen der dargestellten Personen oder die Orte des Geschehens  bleiben oft rätselhaft. Der Phantastische Realismus von Elke Wassmann und die realistisch anmutenden Phantasien von Philine Maurus offenbaren auch den skurrilen, hintergründigen Humor der Künstlerinnen.

Das Wort „Flachware“ bezieht sich auf die prosaische Bezeichnung von Gemälden durch Transportunternehmen. So kann die „Mona Lisa“ zur Flachware werden, wenn sie den Louvre verlässt und zu einer Ausstellung versandt wird. Den „Tiefgang“ können die Besucher der Ausstellung in den Bildern von Elke Wassmann und Philine Maurus finden, wenn sie sich auf die Inhalte dieser „Flachware“ einlassen. Eines ist sicher: Erzählende Gemälde voll Erkennbarem aber auch Rätselhaftem animieren zum Hinschauen, zum Befassen, zum Interpretieren, zum Darüber-Sprechen und damit zur Kommunikation zwischen den Betrachtern.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 6. Dezember 2009; das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 – 22 Uhr.

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Belagerung


Fanny im gestreiften Kleid




M. Golter, Der alte Mann
M. Golter, Der alte Mann


Roswitha Pape, Die ersten Menschen
Roswitha J. Pape, Die ersten Menschen
Adam ohne Eva

Am Freitag,  den 09. Oktober 2009, 20:00 Uhr, wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Adam ohne Eva“ eröffnet.

Die Kunstgeschichte bietet zahlreiche Darstellungen von Frauenakten, die Herren sind da eindeutig unterrepräsentiert.
Die Ausstellung „Adam ohne Eva“ nimmt bewusst – mit ironischem Unterton – Bezug auf dieses Missverhältnis und zeigt ausschließlich Aktdarstellungen von Männern.
Die Techniken reichen von Malerei, Druckgrafik, Malerei und Fotografie bis zu lebensgroßen Plastiken.
Gezeigt werden Arbeiten von Rainer Fetting (Berlin), Thorsten Knebel (München), Marcus Golter (Potsdam), Sybille Onnen (Karlsruhe), Roswitha Josefine Pape, Werner Schaub, Lynn Schoene, Martin Wühler (alle Heidelberg).
Die Galerie ist jeden Tag (außer Montag) von 14 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 22 Uhr.

Ausstellungsdauer:  10.10.  – 01.11. 2009

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Malerei oder Bild
12 Künstler der Akademie der schönen Künste Warschau

Austauschausstellungen haben im Heidelberger Forum für Kunst eine lange Tradition, und nicht zum ersten Mal werden Künstlerinnen und Künstler aus Polen präsentiert. Bereits im Jahr 1983 wurde zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt gestartet, damals mit druckgrafischen Arbeiten, die zeitgleich in Danzig und Heidelberg gezeigt wurden. Weitere Kooperationen folgten.

In diesem Jahr nun wird der erste Teil des Austauschprojektes mit der Akademie  der Bildenden Künste Warschau im Heidelberger Forum für Kunst gezeigt. Unterstützt bzw. gefördert wird dieses außergewöhnliche Projekt vom Institut für Auslandsbeziehungen, von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Initiative Partnerschaft mit Polen sowie der Stadt Heidelberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe.

12 Künstler präsentieren ihre Arbeiten unter dem Titel „Malerei oder Bild“: Stanisław Baj, Wojciech Cieśniewski, Janusz Knorowski, Tomasz Milanowski , Jarosław Modzelewski, Czesław Radzki, Andrzej Rysiński, Ryszard Sekuła, Krzysztof Wachowiak, Piotr Wachowski, Artur Winiarski, Marek Wyrzykowski.

Die Ausstellung thematisiert in anschaulicher Weise eine Reflektion über den aktuellen Platz der Malerei in der modernen Kunst. „Wann beginnen Bilder Malerei zu sein?“ Die polnischen Künstler der Akademie versuchen mit ihren Arbeiten diese elementare Frage zu beantworten. Hierbei  werden voneinander unabhängige Wege vorgestellt. Aus der Vielfalt der künstlerischen Stile entstehen unterschiedliche Bilder, auch wenn Leinwand und Acryl bzw. Öl eine gemeinsame Grundlage bilden.

Die Ausstellung wird eröffnet am Freitag, den 11. September 2009, 20 Uhr. Zur Begrüßung sprechen Prof. Ryszard Sekula (Dekan der Fakultät für Malerei in Warschau) und Werner Schaub (Bundesvorsitzender des BBK).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog „Malerei oder Bild“, mit einem einführenden Text des bekannten polnischen Kunsthistorikers Prof.  Wojciech Wlodarczyk.

Im nächsten Jahr (April/ Mai 2010) wird der zweite Teil des Austauschprojektes mit einer Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern des Heidelberger Forums für Kunst in der Galerie Test in Warschau fortgesetzt.

Die Galerie Test ist Teil des innerstädtischen Mazowieckie Kulturzentrums, in dem kulturelle Initiativen, Kinder- und Jugendkunst sowie Festivals und Lesungen zu Begegnung und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen künstlerischen Ausdruckformen einladen.

Die Ausstellung ist zugänglich bis Sonntag, den 4. Oktober. Das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 14 bis 18 und donnerstags von 14 bis 22 Uhr.

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Ciesniewski, Engel der Inspiration
Ciesniewski, Engel der Inspiration

Milanowski, Blumen
Milanowski, Blumen

Winiarski, Blauer Zaun
Winiarski, Blauer Zaun

Irreal, Sabine Drasen
Sabine Drasen, Imitate


Irrael, Michael Heyers
Michael Heyers, Schattenmann

Irreal,Ellinor Euler
Ellinor Euler, 1

Irreal, Karsten Kelsch
Karsten Kelsch, Zerrissener Traum
Ausstellung „Irreal“ des BVBK


Der Brandenburgische Verband Bildender Künstler (BVBK) zeigt vom 4.7. bis zum 16.8. 2009 eine Ausstellung mit dem Titel „Irreal“. Die Eröffnung ist am Freitag, den 3. Juli, 20 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst, zur Einführung spricht Prof. Dr. Manfred Kästner.
Sie befasst sich mit dem Irrealen in Motiven, Gestalten und Figuren der Bildenden Kunst. Der Ausstellungstitel korrespondiert mit dem Thema „Real“ der Ausstellung der Heidelberger Künstler, die in der Produzentengalerie M des BVBK in Potsdam im Rahmen des gemeinsamen Austauschprojektes gezeigt wird.
Das Heidelberger Publikum erhält einen Einblick in das zeitgenössische brandenburgische Kunstschaffen: Bildhauerarbeiten von Marcus Golter, Michael Heyers, Ilka Raupach, und Frauke Danzer; eine Videoarbeit von Walter Gramming, die sich mit seiner Initiierung als Künstler befasst, an der ein Heidelberger nicht ganz unbeteiligt war; Grafik und Malerei von Birgit Borggrebe, Bernd Chmura, Ellinor Euler, Sabine Drasen, Sybille Junge und Karsten Kelsch.
Statements zu den Arbeiten, u.a. zu:
Frauke Danzer
Die Puppe steht im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen über das Irreale in der Kunst. Sie ist das Sinnbild für das Nicht-Reale: als leblose Hülle eines verniedlichten Kinderkörpers erweckt sie Assoziationsräume des Unheimlichen und Grotesken, und wird wirksam im Bereich der ästhetischen Erfahrung und der Einbildungskraft.
Im Vexierspiel zwischen Realem und Irrealem sind ihre Objekte nicht mehr eindeutig einzuordnen. Durch ihre meist flexible Kautschukhaut nähern sie sich dem Menschlichen an, bekommen etwas Individuelles, doch bleiben sie gleichzeitig unnahbares Objekt.
Die Puppen oszillieren zwischen dem, was sie berührt in der Erinnerung an den realen Kinderkörper und dem anderen, was die Farbe, das Material, die Faltungen und Öffnungen dem entgegenhalten; zwischen Zuordnungen kanonisierter Vorstellungen von Künstlichkeit und Natürlichkeit, Faszination, Ekel und Komik.
Durch unterschiedliche Deformationen und Objektkollagen versucht sie Möglichkeitsformen zu konstruieren und sich dem Irrealen über das Reale anzunähern und so die Grenzen der Einbildungskraft und ihrer Wirkung auszuloten.

Sybille Junge
Zufall ist Freiheit. Alles entsteht im Augenblick, planlos, ausgelöst durch einen Spinnweb, einen roten Klecks auf dem Fußboden, der Sonne oder dem karierten Pullover den ich gerade heute anhabe. Hier wird dem Zufall eine Form gegeben. Wenn es gelingt eine poetische Form, mit Anklängen in viele Richtungen, die auch durch die immer wichtigen Bildtitel angeschoben werden. Ölmalerei und Zeichnungen machen den größten Teil der Arbeit aus.

Daneben entstehen auch Druckgrafiken.

Ellinor Euler
In den Häuserbildern geht es um den illusorischen Traum von Eigenständigkeit und Freiheit. Die oft nur sinnlos in die Landschaft gestaffelten Einfamilienbunker, in denen nicht die Freiheit, sondern lediglich die soziale Kontrolle grenzenlos ist und in denen die meisten Leute auch nur bei der Bank zur Miete wohnen, gehört zur anderen Seite der Medaille.

Ilka Raupach
Früchte einer hybriden Mischung. Reinweiß frisch aus dem Labor oder dem verborgenen Schatten keimen, treiben, greifen, wachsen zu befremdlichen Wesen heran.

Sabine Drasen
zeigt eine Serie von 15 Arbeiten, kleine Quadrate von jeweils 25 cm Kantenlänge. Die einzelnen Rahmen sind mit verschiedensten Stoffen sehr unterschiedlicher Oberfläche bespannt und bleiben neben der Malerei als unbehandelter Streifen sichtbar: Wildseide, verschiedene Kunstfelle, Damast, bedruckte Bekleidungsstoffe usw.
Als „Imitate – Plagiate – Kontrafakturen“ nimmt die Malerei in verschiedenster Weise Bezug auf diesen Untergrund: assoziativ, täuschend, konterkarierend oder nachahmend.
Während der „reale“ Stoff seinerseits beispielsweise die irreale Stofflichkeit eines Felles imitiert, greift die Malerei etwa diesen Aspekt auf, um ihn ihrerseits in einen ganz anderen irrealen Kontext zu stellen.

Marcus Golter
Zeigt seine Serie „Amok“. Ganz plötzlich kann scheinbar Irreales Realität werden. Wenn schreckliche Gedankenspiele, Experimente im Kopf, virtuelle Erfahrungen den Weg ins Tägliche Leben finden, dann ist jeder geschockt. Und es stellt sich die Frage: Ist das wirklich real? Jenseits der gemeinsam wahrgenommenen Realität lebt jeder Einzelne in sur-realen Welten – in schönen und auch grauenhaften. Sollen diese ans Licht befördert werden? Und wenn ja, dann in welcher Form?

Karsten Kelsch
Zeigt Mischtechniken, Wachs auf Papier «Zerrissener Traum» und «Warten und Träumen». Mit zunehmender Abstraktion gewinnen die Motive eine neue Funktion. Von allem entkleidet, bleibt der menschliche Hang zu unbestimmten und letztlich unerfüllten Illusionen. Zerrissenes Papier – Zerrissener Traum

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 16. August 2009; das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 – 22 Uhr.

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R E A L - Sieben Blicke auf die Wirklichkeit


Sieben Mitglieder des Heidelberger Forums für Kunst präsentieren in ihrer Ausstellung in den Räumen des BBK-Brandenburg in Potsdam ganz unterschiedliche Ansätze, sich der Realität zu nähern. Alle Positionen haben eines gemeinsam: Sie sind selektiver Art, und obwohl sie ganz an der Realität orientiert sind, wird deutlich, dass Objektivität ad Absurdum geführt wird, egal, ob nun eine inhaltliche oder rein ästhetische Position eingenommen wird.

Peter Borkenhagen, zeigt eine Reihe von fotografischen Übermalungen, in denen die Fotografie für eine nicht mehr "zurückbringende Realität" jenes Aufnahmeaugenblickes steht, an den die Erinnerung immer wieder scheitert, sowie jener aktiven künstlerischen Eingriffsintervention mit Tusche, Farbe einerseits, oder eines spitzen Gegenstands anderseits, in der der Augenblick des Verschwindens und der Neuerscheinung in ungewöhnlicher Konstellation erscheinen. Die Bilder bekunden, dass beide Techniken eine neue Bedeutungsebene erreicht haben, in dem sie unzertrennlich geworden sind. So ermöglicht Borkenhagen sowohl einen Blick auf das Vergangene, wie auch auf das zukunftweisende Neuerfundene, dessen Wirklichkeit aus der eigenartigen Symbiose der Fotografie und der Malerei resultiert.

Milan Chlumsky thematisiert mit seinen Fotografien vom Heidelberger Schloss Wandel und Zeit. Die Wirklichkeit leidet nicht nur an einem Zeitfaktor, sondern auch an Mode. Das, was vor einem halben Jahrtausend oder vor vierhundert Jahren als schick galt, hat im Laufe der Zeit an Wichtigkeit für das tagtägliche Dasein verloren: es ging für die ästhetische Wirklichkeit verloren. So wären heute auch jene Frauen, die es beispielsweise Rubens angetan haben, ein Fall für einen Schönheitschirurgen. In Laufe der Zeit ist der Wirklichkeit etwas abgenommen worden: was sich deshalb als äußerst schwierig erweist, ist ihr dieses „etwas“ – wenigstens ansatzweise - zurück zu geben. Das schwarze Loch der Wirklichkeit hat damit zu tun, dass wir partout nicht eruieren können, wo dieses „etwas“ zu suchen ist und – philosophisch gesprochen – ob es nicht in sich zusammensackt, wenn es den entsprechenden Kontext nicht mehr gibt. In seiner Serie zu dem Heidelberger Schloss versucht er diesen Kontext neu herzustellen; dass es nicht ohne gewisse Ironie geht, möge man ihm nachsehen.

Alexander Ginter verarbeitet in den einzelnen Collagen seines „Wandfries“ Ereignisse aus seinen ersten 10 Lebensjahren. Es sind Erinnerungsstücke, die teilweise im kollektiven Gedächtnis verankert sind, wie z.B. die Bilder der fliehenden Kinder in Vietnam, Elvis Presley, oder die Szene aus dem Boxkampf zwischen Ali und Frazier. Andere Fragmente hingegen sind sehr subjektive Eindrücke, wie das Bild mit den Eltern. Die überwiegende Zahl der Ereignisse bewegt sich zwischen 1972 bis 81, und jeder kann so seine Erinnerungen prüfen oder einfach nur interessiert betrachten, wie im gewählten Zeitraum sich Wahrnehmung und Erinnerung grundlegend ändern und das erste Weltbild formiert. Roswitha Josefine Pape hat ihre vor dem Fernseher aufgenommenen Farbfotos in einem aufwendigen Verfahren in schwarz-weiße Holzschnitte verwandelt, zusammen mit den darunter laufenden Börsennachrichten, so dass ein authentisches Bild vom kriegerischen Geschehen und seiner Wahrnehmung durch die Medien entsteht. Die sich permanent verändernden Bildeinstellungen aus den Nachrichten wurden von der Künstlerin in Einzelbilder zerlegt. Der gesamte Zyklus umfasst 9 Einzelblätter, alles Handabzüge im Format 160x65 cm, und verarbeitet Informationen der Nachrichtensendung von 00,01 Uhr bis 00.09 Uhr.

Siegfried Reißing, im Bezug auf seine Bilder kann man von einer Transraumation sprechen. In den fotografischen Arbeiten wird Architektur zu Form, Struktur und Farbigkeit, zu Raum-Illusionen komprimiert. Plastizität und Materialität der Oberflächen wird durch die Kamera nah an das Auge des Betrachters heran geführt. Mit Klarheit und Genauigkeit werden seine streng geometrischen Bildauffassungen gestaltet. Reißing verfügt über eine genaue Vorstellung der autonomen Kombinationen, bevor er auf den Auslöser drückt. Bei dem vor Ort gewählten Ausschnitt werden Licht und Schatten, die Farbigkeit des Objektes, diagonale, waagrechte und senkrechte Elemente als Gestaltungskriterium eingesetzt. Dabei wird der reale Bereich umgewandelt und geht über in eine neue eigenständige, flächige, gegenstandslose Komposition, die über die reale Wahrnehmung hinaus geht und so zum imaginären Raum wird.

Werner Schaub präsentiert zwei dreiteilige Arbeiten. Die Kohlezeichnungen in naturalistischer Form zeigen die Baumart, deren verarbeitete Substanz, die Bretter, gleichzeitig Bildträger ist. Durch die Verwendung von Kohle als Zeichenmaterial schließt sich der Kreis, Bedeutendes und Bedeutetes werden identisch. Die Bretter stammen aus einem Baumarkt in der Bretagne, sie sind anonymisiertes Baumaterial. Die Zeichnungen dagegen zeigen Portraits von Pinien aus derselben Region, individuelle Lebewesen. Aus dieser Spannung leben diese Arbeiten, die Anonymität des Baumaterials Holz aus dem Supermarktregal wird konfrontiert mit dem Abbild des ursprünglichen Zustandes, die Begriffe Baum und Holz als Einheit wahrgenommen.

Klaus Staeck zeigt eine Auswahl von Fotos, die er in der noch existierenden DDR gemacht hat, einige davon auch erst nach 1989. Die Fotos zeigen ein Stück "ehemaliger" Realität, oft mit einem Augenzwinkern, das einerseits kleinbürgerliche Attitüden entlarvt, andererseits aber auch deren latente Liebenswürdigkeit dokumentiert. Die für die Ausstellung in Potsdam ausgewählten Fotografien ergänzen eine zur gleichen Zeit in Berlin gezeigte Ausstellung. Über diese Fotoarbeiten von Klaus Staeck gibt es einen umfangreichen Katalog.

Die Ausstellung wird eröffnet am Donnerstag, den 11. Juni 2009, 19 Uhr und endet am 19. Juli 2009. Zur Einführung spricht Siegmar Mosdorf, Parlamentarischer Staatssekretär a.D., Berlin.

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Real, Werner Schaub
Milan Chlumsky

Real, Werner Schaub
Werner Schaub, Pinie auf Pinie

Real, Reissig
Siegfried Reißig, Flächenbrand

Geld für die Welt

Der Schülerwettbewerb im Heidelberger Forum für Kunst hat eine mittlerweile mehr als 20- jährige Tradition. Er unterscheidet sich von den sonst üblichen Wettbewerben durch ganz spezifische Merkmale:

  • Die gestellten Themen nehmen Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen.
  • Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Ausstellung gezeigt, um ganz direkt
die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen.
  • Alle Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung,

z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw.

  • Viele der Kinder sind bei „ihrer“ Eröffnung zum ersten Mal in einer Galerie, Schwellenängste werden abgebaut.
  • Und: Die Ausstellung insgesamt bleibt nach der Präsentation zusammen.

Sie wird aufbewahrt, weil die Gesamtheit aller Arbeiten immer auch eine Art Stichprobe darstellt über spezifische Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen.

Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Heidelberger Forum für Kunst.

In diesem Jahr wird das Thema Geld, Finanzen und Finanzkrise behandelt. Daher der Titel „Geld für die Welt“.

Was stellen sich Kinder und Jugendliche darunter vor? Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, vorgegeben war nur das Format A5.

Eröffnet wird die Ausstellung mit mehr als 500 Exponaten am Donnerstag, 18. Juni, um 16 Uhr im Forum für Kunst in der Heiliggeiststraße 21, mitten in der Heidelberger Altstadt, unweit vom Marktplatz.

Zu besichtigen ist die Ausstellung bis zum 28. Juni
im  Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststrasse 21 in der Heidelberger Altstadt.  Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 und Donnerstag von 14 bis 22 Uhr.

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Geld für die Welt

Geld für die Welt

Geld für die Welt

Geld für die Welt

Abdoulaye Konaté, Textiles

Abdoulaye Konaté, Textiles

Abdoulaye Konaté, Textiles

Abdoulaye Konaté, Textiles
„Textiles“

Am Freitag, den 8. Mai 2009, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Textiles“ eröffnet.
Zur Einführung spricht Werner Schaub.
Die erste Präsentation von Künstlerinnen und Künstler aus Afrika wurde im März 2007 im Heidelberger Forum für Kunst mit einer umfangreichen Ausstellung „Les couleurs du Sénégal“ organisiert. Insgesamt mehr als 2.200 Besucher kamen in unsere Galerie und waren begeistert von der Vielfalt der Farben und Formen, die einen Einblick in die zeitgenössische Künstlerszene im Senegal ermöglichte.
Deshalb sind wir besonders glücklich, wieder eine Präsentation zeitgenössischer afrikanischer Kunst, diesmal mit Arbeiten von Abdolaye Konaté aus Mali zeigen zu können.

Abdoulaye Konaté
Geboren 1953 in Diré (Mali), studierte Malerei von 1976 – 78 am Insitut National des Arts in Bamako, Mali und von 1979 – 85 am Instituto des Artes Plasticas in Havanna, Kuba. Die Schwerpunkte seiner heutigen Arbeit sind Installationen und plastische Wandtücher.
Abdoulaye Konaté lebt und arbeitet in Bamako (Mali). Er ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und weit darüber hinaus, mit Teilnahmen an den Biennalen in Dakar und Sevilla, an der Documenta 12 in Kassel sowie Ausstellungen im Centre Pompidou in Paris oder der Hayward Gallery in London.
Er gestaltet – in Annäherung an die Tradition in seiner Heimat – seine Arbeiten in Form von Wandbehängen und Stofftüchern. Er hält sich nicht an starre Kategorien: Was entsteht sind   in Stoff übersetzte, malerische Applikationen – mit einem Sinn für Proportionen, Rhythmus sowie Raumarrangements.
Seine Arbeiten sind dem kulturellen Erbe verpflichtet, aber nicht „historische Zeugen“, sondern immer eine aktuelle Auseinandersetzung mit der sozio-politischen Lage sowie ethnischen und religiösen Konflikten, in Afrika, aber auch anderen Ländern. Erinnert sei hier an seine Arbeiten zum Konflikt zwischen Israel und Palästina und zum Völkermord in Bosnien, Angola und Ruanda (Beide zu sehen bei der Documenta 12).
Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 14. Juni 2009.
Das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 – 22 Uhr.

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Spiel - spielen

Beteiligt an der Ausstellung sind: Christian Greising, Ada Mee,  Angelika Dirscherl, Roswitha Pape, Marina Volkova, Rita Rössling, Felicitas Wiest, Gabi Blinne, Günther Berlejung, Petra Lindenmeyer, Rosemarie Armbrust, Monika Klein, Christian Adam.

Spiele, und Du wirst erkennen, was für  ein Mensch Du bist. Und wenn die Kunst mit Spielen spielt, kann der Betrachter erkennen, was der Künstlerin/ dem Künstler die Kunst und das Spiel wert ist.

Wir jedenfalls haben uns vorgenommen, mit dem spielenden Menschen oder mit dem Spielen oder mit dem Spiel schlechthin zu spielen, und da kommen Regeln oder Spielstrategien oder Gewinne heraus, die so ohne weiteres nicht bei eBay zu ersteigern sind.

Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, den 21.03.09 um 18 Uhr.
Zur Einführung spricht Prof. Dr. Manfred Kästner.

Zur Langen Nacht der Museen am Samstag, den 21. 03. 09 von 19 bis 02 Uhr gibt es eine auditive Besonderheit – die Sound-Ausstattung von Inti Schaub.
Der Raum wird von der Vielfalt dieser künstlerischen Spielarbeit bestimmt sein, und an bereitgestellten Spieltischen mit allerlei Spielbarem wird die künstlerische Spielebene mit der harten Wirklichkeit des Spielspaßes konfrontiert.
Roswitha Pape und Paul* werden mit ihrer Performance LAST MINUTE* uns wieder auf den festen Boden der gespielten Wirklichkeit stellen. Diese Performance wird in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen gezeigt:
20 Uhr, 22 Uhr, 24 Uhr.
Für Speisen und Getränke während der Langen Nacht wird in bewährter Qualität gesorgt, und das zu erfreulich kleinen Preisen.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 03. 05. 2009.
Das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 bis 22 Uhr.

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Monika Klein

Monika Klein
20157 + 20158 > Monika Klein


Irmgard Wiest
Ordnung 2 > Felicitas Wiest





Performance
MundOhr

Britta Schaefer
Britta Schaefer


Ludwig Schmeisser
Ludwig Schmeisser


Raingard Tausch
Raingard Tausch


Werner Zeh
Werner Zeh
„IN FORM“

Am Freitag, den 13. Februar 2009, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „IN FORM“ eröffnet.
Zur Einführung spricht Prof. Hans Gercke.

Künstlerische Form ist das gestaltete Zusammenspiel ästhetischer Elemente, in dem sich der Ausdruck und die Wahrnehmung des Werkes vermittelt. Auf welche unterschiedliche Weise Kunst „IN FORM“ gebracht werden kann, zeigt die gleichnamige Ausstellung mit den Werken von vier Künstlerinnen und Künstlern: Britta Schaefer, Ludwig Schmeisser, Raingard Tausch und Werner Zeh.

Britta Schaefer
lebt in Heidelberg und hat an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg Textildesign und an der Akademie der bildende Künste München Textildesign und Innenarchitektur studiert. Dominierend in ihrer vorwiegend abstrakten Ma­lerei ist die Farbe, deren Verteilung auf große Flächen form- und strukturbestimmend ist.

Ludwig Schmeisser
hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und Helsinki studiert und ist neben seiner künstlerischen Tätigkeit seit 1974 als Kunsterzieher an Gymnasien tätig. Ludwig Schmeisser sieht die Zeit als Spur; durch sie wird Form, Struktur und Material als Prozess sichtbar und begreifbar gemacht.

Raingard Tausch
geboren in Leonberg, hat ihre Ausbildung bei Karl-Peter Müller an den Akade mischen Werkstätten Maximiliansau erhalten. Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten archaischen und fremden Kulturen hat entscheidend die Form- und Farbgestaltung ihrer Malerei und Collagen geprägt und ihre Spuren in Zeichen und Chiffren hinterlassen.

Werner Zeh
Der in Heidelberg geborene und nun in Buchen/Odenwald lebende Werner Zeh hat seine Ausbildung an der Freien Kunstschule in Mannheim absolviert und ist seit 1980 Vorsitzender des Kunstvereins Neckar-Odenwald. In seinen Arbeiten gibt es immer Spuren und Hinweise auf Geschehenes und Erfahrenes. Die Landschaft dient als Quelle der Inspiration. Farbpigmente, Steinmehl, Asche und Sand materialisieren die erlebte Wirklichkeit im Bild.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 15. März 2009; das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 – 22 Uhr.

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Kunst im Breitspiel "Aktenlage"

Am Mittwoch, den 12. November, 18 Uhr wird in der Kanzlei Tiefenbacher, Im Breitspiel 9, Heidelberg, Rohrbach-Süd eine Ausstellung mit dem Titel „Aktenlage“ eröffnet.

Jürgen Dembach von der Kanzlei Tiefenbacher spricht zur Begrüßung, danach Werner Schaub für das Heidelberger Forum für Kunst. Die Einführung hält Prof. Dr. Manfred Kästner. Für den musikalischen Rahmen sorgt Knut Rössler

Zum zweiten Mal ist das Heidelberger Forum für Kunst Gast der Manfred Lautenschläger Stiftung und präsentiert nach den Preisträgern des Willibald Kramm Preises nun eine thematisch orientierte Ausstellung, in der Aktendeckel als Träger von Bildwerken genutzt werden.

Gezeigt werden Arbeiten von 28 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Heidelberger Forum für Kunst: Lynn Schoene , Werner Schaub, Gisela Hachmann-Ruch, Heiko Hofmann, Claus Meßmer, Günter Stachowsky, Raingard Tausch, Grete Werner-Wesner, Luitgard Borlinghaus, Rita Roessling, Katja Hess, Ron Otter, Manfred Kästner, Petra Lindenmeyer, Piet Sohl, Ada Mee, Siegfried Reißing, Kornelia Roth, Bettina Bätz, Hildegard Parekh, Klaus Staeck, Roswitha Josefine Pape, Alexander Ginter, Marisa Vola, Hella Ebing, Andrzej Urbanski, Rolf Pflüger, Gertrud Hildebrand.

Die „Aktenlage „ erscheint in zwei Ebenen. Zum einen betrifft das die Akte bzw. den Ordner selbst: Jedem, der sich an der Ausstellung beteiligen wollte, wurden zwei oder drei gebrauchte, aber leere Ordner zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer in ihrer künstlerischen Arbeit den gleichen Ausgangspunkt hatten – jene leeren Ordner.

Daraus ergibt sich die zweite Ebene: Anders als in der büromäßigen Funktion wird nun der Ordner zum Bildträger, zum künstlerischen Objekt, zur Malfläche und so weiter. Aus dem banalen Alltagsgegenstand Ordner wird ein Kunstwerk, nun ungeeignet oder nicht mehr in der Lage, seiner eigentlichen Funktion nachzukommen. Dieses Phänomen steht in der Tradition derer, die bei Duchamp angesetzt haben, allerdings mit einer nicht unwesentlichen Änderung:

Die Wandlung erfolgt nicht am bloßen Gegenstand – das Pissoir bleibt ein Pissoir -, sondern durch Veränderungen am Gegenstand Ordner selbst. Sie vermitteln etwas von dem, was die Künstler zur Aktenlage der Akten zu sagen haben.

Zu sehen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Kanzlei Tiefenbacher, letzter Ausstellungstag ist der 16. Januar 2009.

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Roswitha J. Pape
Roswitha J. Pape

Klaus Staeck
Klaus Staeck


Paul Kästner
Paul Kästner

Retrospektive Oskar Schepp

Am Freitag, den 9. Januar 2009, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Retrospektive Oskar Schepp eröffnet, der von 1979 bis zu seinem Tod im Jahr 1986 Mitglied der Heidelberger Künstlergruppe 79 war.

Verantwortlich für die Organisation der Ausstellung und die Auswahl der Arbeiten ist das Kulturamt der Stadt Heidelberg, die fast schon traditionell die erste Ausstellung des neuen Jahres im Heidelberger Forum für Kunst präsentieren.

Zur Einführung wird Stefan Hohenadl sprechen und einen Einstieg in die gezeigten Arbeiten vermitteln.

Oskar Schepp wurde im Jahr 1900 in Heidelberg geboren und absolvierte sein Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar von 1920 bis 1924, in enger Zusammenarbeit mit Oskar Schlemmer, Paul Klee und Lionel Feininger.

Von 1925 bis 1939 arbeitete er als freier Maler in Berlin, St. Moritz und Heidelberg. Nach dem Krieg von 1954 bis 1974 zwanzig Jahre als Kunsterzieher am Gymnasium des Englischen Instituts.

In seiner Malerei bzw. Zeichnung bevorzugte er gegenständliche bis abstrakte Landschaften in der Technik des Aquarell, Pastell, Bleistift, Kohle sowie Tusche.

1980 wurde ihm die Hartlaub-Medaille des Heidelberger Kunstvereins verliehen.

Oskar Schepp verstarb 1986 in Heidelberg.

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 8. Februar 2009; das Heidelberger Forum für Kunst ist geöffnet von Dienstag bis Freitag, von 14 bis 18, am Donnerstag von 14 – 22 Uhr.

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Oskar Schepp, Heidelberg ohne Schloss
Heidelberg ohne Schloss


Oskar Schepp, Ohne Titel
Ohne Titel

3. Künstlermesse Baden Württemberg (23. – 25.1. 2009)

Am Donnerstag, den 22.01.2009, 19 Uhr wird in Stuttgart die 3. Künstlermesse eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Ursula Thiele-Zoll (Vorsitzende BBK Landesverband Baden-Württemberg), Staatssekretär Dr. Dietrich Birk (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst) sowie Dr. Susanne Eisenmann (Kulturbürgermeisterin Stuttgart).
Die Präsentation wird gezeigt im Kunstgebäude am Schlossplatz 2 in Stuttgart; geöffnet Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Fast 80 Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg sind beteiligt, vom BBK- Heidelberg sind es Günther Berlejung, Gabi Blinne, Stanford Fata, Gisela Hachmann-Ruch, Monika Klein, Ellis Neu, Lynn Schoene, Andrzej Urbanski, Marina Volkova und Grete Werner-Wesner.
Am Freitag und am Samstag gibt es eine Podiumsdiskussion zu den Themen „(Fr.) Kunst und Bauen“ (u.a. mit Werner Schaub, BBK Bundesvorsitzender und Vorsitzender des BBK-Heidelberg) sowie „(Sa.) Globalisierter Markt, globalisierte Kunst“, jeweils um 19 Uhr.

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3. Künstlermesse
Im Kunstgebäude am Schlossplatz, Stuttagrt,
Schlossplatz 2
Freitag und Samstag von 11 - 20 Uhr
Sonntag 11 - 18 Uhr
Veranstalter: BBK Landesverbad und Kulturwerk Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg
http://kume.kulturserver-bawue.de


Paul Kästner