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Lauter Minis 11.12. - 23.12.2011

Seit vielen Jahren eine gute Tradition und zudem eine teuflisch gute Gelegenheit?

Immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „Lauter Minis“  in den Kalender zu notieren und im Heidelberger Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Mehr als 500 (!) handsignierte Originale von 66 Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 und 10 Euro, je nach „Zuschlag“.

Dazu auch diesmal wieder kleine dreidimensionale Objekte, die anfangs mit 25.- Euro aufgerufen werden!

Folgende Künstlerinnen und Künstler haben sich beteiligt: Christian Adam, Günther Berlejung, Natalia Berschin, Ursula Blaha, Ursula Böhler, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Rolf Buwing, Milan Chlumsky, Michaela Cremer, Irene Cuny, Angelika Dirscherl, Hella Ebing, Elkin, Stanford Fata, Peer Gessing, Alexander Ginter, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann-Ruch, Katja Hess, Susanne Hild, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Dik Jüngling, Cholud Kassem, Manfred Kästner, Monika Klein, Dirk Klomann, Gerd Konrad, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Ada Mee, Claus Meßmer, Klaus Meyer, Walter Mink, Ellis Neu, Ron Otter, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Rolf Pflüger, Siegfried Reißing, Manfred Riederer, Rita Roessling, Sigrid Kießling-Rossmann, Kornelia Roth, Britta Schaefer, Regine Scharf, Werner Schaub, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Ursula Schnell-Schmitt, Katja Schmid-Herle, Lynn Schoene, Lilo Schweizer, Janis Spalvins (Riga), Klaus Staeck, Raingard Tausch, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Marisa Vola, Marina Volkova, Marek Walczak, Elke Wassmann, Felicitas Wiest, Grete Werner-Wesner

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 10.12., zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 11. Dezember, ab 11.00 Uhr im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Diese werden vorab versteigert.

Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur 10 Euro die Postkarte bzw. 15 Euro das dreidimensionale Objekt.  Jede halbe Stunde werden die Postkarten billiger, gegen 14 Uhr kosten sie nur noch 2.50 Euro -  soweit  noch vorhanden. Der gesamte Erlös der Aktion „Lauter Minis“ wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag,  jeweils von 14 bis 18 Uhr, Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Freitag, der 23. Dezember 2011.

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Lauter Minis, Borkenhagen
Peter Borkenhagen

Lauter Minis, Dirk Klomann
Dirk Klomann

Lauter Minis, Petra Lindenmeyer
Petra Lindenmeyer

Lauter Minis, Janis Spalvins
Janis Spalvins

Figuration - im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Naturalismus 28.10. - 04.12.2011

Am Freitag, dem 28.10. 2011, 20 Uhr  wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung Figuration eröffnet. Zur Einführung spricht Prof. Dr. Christoph Zuschlag. In dieser Ausstellung begegnen sich 10 Künstlerinnen und Künstler des Heidelberger Forums für Kunst, um in einem breiten Spannungsfeld ihre jeweils eigene Position zu präsentieren.

Die Arbeiten von Günther Berlejung sind ein Spiel zwischen der Anmutung einer menschlichen Figur und abstrakten Stehlen. Er kombiniert Fundstücke aus Metall oder Holz mit verleimten und verdübelten Hölzern. Hölzer, welche ebenfalls für sich schon eine Geschichte erzählen könnten, gebraucht und weggeworfen. In der Kombination der Mittel seiner Skulpturen entstehen Assoziationen auf der Bedeutungsebene, oft mit sozialkritischer Aussage, und der haptischen und sinnlichen Qualität und Schönheit des bearbeiteten Holzes.

Ursula Böhler verdrahtet Steinsplitter aus ligurisch-provenzalischem Sedimentgestein zu archaischen Handsymbolen, angesiedelt in der Nähe zwischen Mensch und Tier, Klaue oder Werkzeug. Präsentiert in Objektkästen assoziieren sie Knochenfossile, Rückstände aus der Evolution.

Bei Peter Borkenhagen wird die ursprüngliche Fotografie durch Überzeichnungen oder Übermalungen bearbeitet, es entstehen vollkommen neue Menschenbilder. Die Spannung zwischen dem ursprünglichen Foto und der neuen Figuration wird in seinen Arbeiten sichtbar.

In der „Begegnung mit Mon Cheri“ (Öl und Mischtechnik auf Leinwand)von Michaela Cremer ist die Seele und Erscheinung der Figur schwer voneinander zu unterscheiden, geschweige denn zu trennen. Wesen im Übergang – Gesellschaft im Übergang.

Für Heiko Hofmann ist jede Darstellung des Körpers selbstverständlich auch eine Darstellung des Geistes. Seine Arbeiten aus der Serie „Träume“ sind spontan, ohne Vorsatz gemalte Bilder mit immer wiederkehrenden Figuren. Eine Nase oder ein Auge zu malen ist einfach, aber eine  spannende Frage stellt sich: Was vermitteln Nase, Auge, Mund oder Ohr?

Geometrische Abstraktion war in der Frühphase der Menschheitsgeschichte ein gestalterisches Element. Sie erfuhr ihre Wiederentdeckung durch den Kubismus. Dieser Überlieferung zu folgen ist derzeit immer noch und immer wieder eine äußerst spannende Aufgabe für Knut Hüneke, der in die Ausstellung eine Votivfigur aus Namibischem Basalt zeigen wird.

Die Motive von Dirk Klomann sind in der Regel Standardmotive aus der Geschichte der Malerei: Landschaften, Figuren, Stilleben, die auf seine Weise neu, manchmal etwas humorig interpretiert werden. Im Vordergrund steht die Tatsache, dass es sich um Malerei handelt - davon zeugen die gut sichtbaren Pinselspuren und Farbschichten. Das Bild wird in einem relativ klsssischen Sinne begriffen - wird aber in einem freieren und vielleicht unbefangeneren Zusammenhang mit der Vergangenheit gebracht.

In den Bildern von Roswitha Scheithauer ist der Mensch immer wieder Thema. Dabei arbeitet sie teils zu literarischen Texten, aber auch persönliche Erlebnisse fließen in die Bilder ein. Mit farbigen Partien und Linienführungen werden Figurationen erarbeitet, die viel Spielraum für eigene Betrachtungsweise lassen.

Lynn Schoene stellt neben großformatige Bildern und organisch anmutenden Wand- und Raumobjekte aus Bienenwachs und anderen der Natur entstammenden Materialien auch figurativ-kleidhafte Hüllen her, die von Spuren menschlichen Daseins zeugen und auf eine figurliche Präsenz hindeuten - ein Beispiel hiervon wird in der Ausstellung präsentiert.

Sandra Wickel beschäftigt sich mit digitalen Grafik-Bildcollagen und versucht durch vordergründig unpassende Verknüpfungen vermeintliche Brüche zu überwinden, Unerwartetes, scheinbar nicht Passendes, Gegensätzliches miteinander in Verbindung zu bringen und Position gegen gängige Sehgewohnheiten zu beziehen.

Dauer der Ausstellung: 29. Oktober bis 4. Dezember 2011. Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

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Heiko Hofmann, Figurationen
Heiko Hofmann, Träume 2

Knut Hüneke, Skulptur aus Basalt, Namibia
Knut Hüneke, Skulptur aus Basalt, Namibia

Dirk Klomann, Figurationen
Dirk Klomann, Im Grünen

Jäger und Gejagte, Peter Borkenhagen
Peter Borkenhagen

Jäger und Gejagte, Reissing
Siegfrie Reißing, Trilogie Jäger und Gejagte

Jäger und Gejagte, Knut  Rössler
Knut Rössler
Jäger und Gejagte

Am Freitag, dem 16. September 2011 wird die Fotoausstellung „Jäger und Gejagte“ im Heidelberger Forum für Kunst um 20 Uhr eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Milan Chlumsky.
Im zeitlichen Kontext der diesjährigen 4. Edition des Fotofestivals Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg, „The Eye Is a lonely Hunter: The Images of Humankind“, leistet auch das Forum für Kunst seinem besonderen Beitrag. Zehn Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre besondere Sicht der möglichen Wechselwirkung zwischen dem Jäger und dem Gejagten, wobei die Rollen so getauscht werden können, dass aus dem Täter Opfer wird oder umgekehrt. Das Thema sollte neben einem ersten Ton auch eine humoristische  Note beinhalten können, wie beispielsweise in der Fotocollage von Peter Borkenhagen.
Folgende Fotografen (Ursula Blaha, Vera Bonsen, Peter Borkenhagen, Alexander Ginter, Klaus Meyer, Walter Mink, Siegfried Reißing, Knut Rössler, Sigrid Rossmann, Klaus Staeck) wurden zu der Ausstellung eingeladen, wobei neben einzelnen prägnanten Bildern – so etwa den beiden nicht manipulierten Fotografien von Klaus Staeck - auch mit Bildbearbeitungsprogrammen am Computer erzeugte Fotoserien gezeigt werden.

Klaus Staeck erfüllt in dem Foto „Vorsicht! Kampfkatze!“ am besten das Postulat des „jagenden Auges“, mit einem beständigen „Scanning“ der Umgebung – eine Eigenschaft, die den großen Fotografen wie Henri Cartier-Bresson oder Robert Doisneau ebenfalls eigen war. Dagegen macht die Bildserie von  Siegfried Reißing,  in der Jäger nach und nach zum Gejagten wird, deutlich, wie man auf einem Computer Situationen entwerfen kann, aus denen verschiedene Deutungen möglich sind. Reißing stellt zudem ein Prozess dar, der über die drei mögliche Situationen – der Jäger jagend, Jäger und Gejagte,  Jäger wird zum Gejagten - dank einem winzigen Bilddetail (hier ein Roter Stern auf seiner Mütze) hinausgehen kann. In einer scheinbar friedlichen afrikanischen Abendlandschaft ist zunächst ein Mensch zu sehen. Anschließend zwei, von denen man annehmen könnte, dass es sich um Jäger handelt. Als  auf einer dritten Fotografie die beiden Jäger fast verschwunden sind, und stattdessen ein Tiger im Fokus steht, der offenbar die beiden Männer verfolgt, ändert sich die Situation grundlegend. Diese „Fotoerzählung“ von Vera Bonsen bedient sich eines gekonnten filmischen Kniffs, in dem durch eine urplötzliche Wendung eine ganz neue Situation entstehen kann.  Klaus Meyer wiederum hat eine politische Variante gewählt, in der zwei Diktatoren auch posthum auf eine Gefolgschaft rechnen können – die durchgebrochene Betonwand ist da nicht nur ein Symbol. Diese „Opfer“ könnten von einem zum anderen Augenblick Täter sein. Der einige Wochen alte Amoklauf in Norwegen ist ein tristes Beispiel.

Das Auge des Fotografen ist also ein einsamer Jäger von immer neuen Situationen. Ein Leben in einer der Weltmetropolen kann genauso gut unter dem Begriff der Jagd subsumiert sein (Sigrid Rossmann), wie beispielsweise eine rasche Bewegung, die als Flucht gedeutet werden kann (Knut Rössler). Manchmal sind also die Jäger und die Gejagten real, manchmal ausgedacht. Und vor allem davon handelt diese Präsentation.
Dauer der Ausstellung: 17. September bis 23. Oktober 2011.
Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

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R E C H E N K Ü N S T E

Ausstellung in der Galerie Himmelreich in Magdeburg 9.8. – 2.9. 2011

Das Thema der Ausstellung zeichnet sich durch eine gewisse Aktualität aus, was die Rechenkünste im Gebrauch der Wirtschaft und der Politik betrifft. Auf der anderen Seite birgt das Rechnen mit Fakten, aber auch mit Hoffnungen und Sehnsüchten schon immer die Kräfte, aus denen wir Zukunft gestalten. Zugleich treten die Künste mit einer ästhetischen Rechenkunst auf, die die eindeutige Lösungen der Mathematik oder der Naturwissenschaften oder der Wirtschaftsführung oder der politischen Rechenrealität in eine Mehrfachdeutigkeit verwandelt. Das kann in sehr vielfältiger Weise dimensioniert werden, so dass eine Beengung weder formaler noch inhaltlicher Positionen zu vermeiden ist. Die Motivebene kann gesellschafts- oder/und finanzkritisch sein, aber kein finanzkritischer Kunstkitsch, kann sich auf das kleine Einmaleins oder auf die vollständige Induktion beziehen, auf römische oder arabische Bezifferungen, auf Eineurojobs oder Keineurojobs, auf Kassenschein und Scheinkasse. Die konkrete Vorbereitung einschließlich der Aussprache mit verschiedenen Künstlern hat das Bild der Ausstellung dahingehend geprägt, dass die Künstler das Rechnen in der Weise aufbrechen, dass sie nicht das Berechenbare in den Vordergrund stellen, sondern die Zone zwischen dem Berechenbaren und dem Unentwirrbaren, zwischen Ordnung und Chaos, so die Malerin
Helga von Jena. Ihre Farbordnungen sind Bezifferungen mit unterschiedlichen Farbflächen, die als Koordinaten komplexer Zahlenräume aufgefasst werden können. 
Paul* kann alles in Rechnung stellen, auch ganz hohe Mathematik, aber die verschwindet im Tafelbild, wird revidiert und verworfen, so dass zum Schluss nichts bleibt von der hohen Mathematik. Die Kunst des Rechnens also als das Verschwinden des Rechnens im schönen Schein des Bildes.
Rolf Schneider hat nicht gerechnet, sondern die Gewichtsverhältnisse bei der Hummel überdacht. Auch das ist eine wichtige Reflexionsweise über den Umgang mit rechnerischen Sachzwängen und ihrer Bewältigung.
Bei Klaus Staeck geht es um das große Feld der Wahrscheinlichkeitsrechnung; das Lottospiel als Lebensspiellüge ohne Ende, nichts bleibt, aber alles bleibt auf der Strecke. Das ist das ganz andere Ende vom Lied, das
Dirk Klomann anstimmt. Seine Malerei malt sich aus einer konsequent naiven Gestaltungshaltung heraus, und die Inhalte, in unserem Fall die Rechenkunst, wird zum unbedeutenden, ja kindlich schlichtem Motiv, das das Malen nicht stört, das Rechnen aber mit der Malerei auf einen Nenner bringt, der allerdings durch nichts mehr teilbar ist.
Bei Günter Braun denken wir uns in den Arbeitsprozess der Bildhauerei und erleben ein Annäherungsverfahren an die geometrische Form, einen Würfel etwa; und das ist auch im mathematischen Sinn ein Annäherungsverfahren, denn die Form wird immer genauer, und dadurch, dass sie immer genauer wird,  wird  die Differenz zur angestrebten Form immer deutlicher, denn da tut sich ein Bruch auf, der in absoluter Genauigkeit von der scheinbar angestrebten Form abweicht. Genauestens ist die Abweichung von der genauen Form.
Das, womit Lynn Schöne rechnet, lässt sich als Substanzfindung in Labors denken, als mühevolle Sortierarbeit oder auch als Versuchsanordnung für eine genaue Kalkulation mit der Frage, um was es da eigentlich geht; um einen Rahmen zu geben, innerhalb dessen der Betrachter seine Ergebnisse einbringen kann. Oder auch um die Suche nach neuen Lösungswegen. Das war es ja, was wir gelernt haben oder das wir hätten lernen sollen: Falsch gerechnet - mit dem richtigen Ergebnis.

Die Ausstellung kann sich nicht als die Große Rechenkunst verstehen wollen, das war auch nicht das Ziel. Vielmehr künstlerische Ansätze für neue Rechenarten präsentieren, dieses Rechenfeld den Kolleginnen und Kollegen in Magdeburg vorzustellen und auch da neue Wege des Rechnens initiieren ... Also so weit wollen wir nicht gehen. Auch wir werden das eine oder andere Mal uns verrechnet haben, aber wir rechnen irgendwie doch mit einem richtigen Ergebnis.

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Dirk Klomann, Rechenkünste
Dirk Klomann, 145 Sonderangebot

Paul, Rechenkünste
Paul*

Lynn Schoene, Rechenkünste
Lynn Schoene, LOVE test tubes

Klaus Staeck, Rechenkünste
Klaus Staeck, Lotto

Plastik vom 22.07. - 21.08.2011


„Ein aus entsprechendem Material geformten dreidimensionalen Kunstwerk … Im Unterschied zur Skulptur, bei der das Kunstwerk etwa aus Stein herausgehauen wird, wird die Plastik aus bildsamen Massen modelliert … Plastiken entstehen überdies auch durch Gießen schmelzbarer oder aushärtender Stoffe. Klassische Materialien sind hierbei vor allem Ton (auch Terrakotta und Keramik), Gips, Porzellan und Wachs. Plastiken entstehen andererseits auch durch Guss – hier vor allem aus Metall (Bronze, Silber, Gold, Messing und Kupfer)“.
Wer jetzt in der Ausstellung „Plastik“, die am Freitag, dem 22. Juli, 20 Uhr mit Arbeiten von Christian Adam, Bettina Bätz, Vera Bonsen, Alexander Ginter, Petra Lindenmeyer, Klaus Staeck, Werner Schaub, Marisa Vola und Silvia Wille eröffnet wird, etwas in dieser Richtung erwartet, wird gewiss irritiert sein.
Die Kuratorin dieser Ausstellung, Roswitha Josefine Pape, die auch das Konzept für die Präsentation erarbeitet hat, möchte nämlich zeigen, wie Künstlerinnen und Künstler mit dem Material „Plastik“ arbeiten, das in Form zahlreicher Gebrauchsgegenstände unseren Alltag prägt. Haltbarkeit und thermische Formbarkeit gehören zu den Vorteilen der „Kunst-Stoffe“, ihre Haltbarkeit bzw. Unverwüstlichkeit gerät dagegen zu einem zunehmenden Umwelt-problem.
Gedacht ist in der Ausstellung an Malereien auf Bildträgern aus Kunststoffen ebenso wie an dreidimensionale Arbeiten oder Installationen. Etwa Christian Adams Raumobjekt mit grünen Plastikknöpfen, Vera Bonsens Modellstadt mit Plastikmenschen, Petra Lindenmeyers Badekappen oder Werner Schaubs Zeichnungen mit Plastik- Mülltüten, um nur einige zu nennen.
Zur Einführung spricht Dr. Maria Lucia Weigel.
Dauer der Ausstellung: 23. Juli bis 21. August 2011.
Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

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Christian Adam, Plastik
Christian Adam, Raumobjekt

v. Bonsen,
Vera Bonsen, Tombola Druck 1

Petra Lindenmeyer
Petra Lindenmeyer, Badekappe

Hess, "Gezeichnet"
Katja Hess

Skroban, "Gezeichnet"
Piotr Skroban

Walczak, "Gezeichnet"
Marek Walczak
Gezeichnet

Am Freitag, dem 24. Juni, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „gezeichnet“ eröffnet, die von Manfred Kästner und Werner Schaub als Kuratoren konzipiert wurde.  Zur Einführung spricht Prof. Hans Gercke.

In der Thematik „gezeichnet“ werden zwei grundlegende Fragen gesehen, wie sie zwar in der Kunst üblicher Weise immer gestellt werden, in der Zeichnung aber ein besonderes Gewicht erhalten, weil die Zeichnung in der Regel sich der elementaren Verbindung von Vorstellung und Realisierung verdankt  –  Skizze, Studie, Prima Idea, Zeichnung als Bildgattung, als Medium künstlerischen Denkens, auch als Gegenspur zur maschinell oder elektronisch gerierten Grafik. Eine bedeutende Rolle spielen die Materialien, die aber erst in der besonderen Handhabung ihre künstlerischen Qualitäten entwickeln. Deshalb die erste Frage nach der zeichnerischen Verfahrensweise, also nach dem zeichnerischen Handwerk und dann die Frage nach dem künstlerischen Ausdruckspotential dieser besonderen Verfahrensweise. Dabei geht es weniger um einen illustrierenden Charakter der Zeichnung, sondern um die Zeichnung als autonome Bildgattung.

Bei der Zusammenstellung der Ausstellung wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Vielfalt der Möglichkeiten von „Zeichnung“ als konzeptionellen Ansatz sichtbar werden zu lassen.

Zu sehen sind Arbeiten von folgenden Künstlerinnen und Künstlern:
Bettina Bätz, Peter Borkenhagen, Gotthard Glitsch, Susanne Hild, Katja Hess, Knut Hüneke, Petra Lindenmeyer, Dik Jüngling, Barbara Komitowska, Ellis Neu, Roswitha Pape, Manfred Riederer, Piotr Skroban,  Ludwig Schmeisser, Lilo Schweizer, Marek Walczak.

Dauer der Ausstellung: 24. Juni bis 17. Juli 2011. Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

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„Ver – rückt“ vom 06.05. - 19.06.2011

Unter dem Motto „Von Kirchner bis heute – Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn“ feiert die Sammlung Prinzhorn das 10- jährige Bestehen des Museums im umgebauten ehemaligen Hörsaalgebäude in der Voßstraße.
Neben anderen Kulturinstitutionen beteiligt sich auch das Heidelberger Forum für Kunst mit einer eigenen Präsentation, mit visuellen Reaktionen von 27 Künstlerinnen und Künstlern: Christian Adam, Bettina Bätz, Vera Bonsen, Luitgard Borlinghaus, Milan Chlumsky, Stanford Fata, Peer Gessing, Gotthard Glitsch, Gisela Hachmann-Ruch, Heiko Hofmann, Barbara Komitowska, Caroline Laengerer, Ada Mee, Claus Messmer, Klaus Meyer, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Rolf Pflüger, Lena Reutter, Manfred Riederer, Rita Roessling, Carl Alois Sambale, Raingard Tausch, Andrzej Urbanski, Elke Wassmann, Elke Weickelt und Felicitas Wiest.
Eröffnet wird die Ausstellung „ver – rückt“ im Heidelberger Forum für Kunst am Freitag, den 6. Mai, ausnahmsweise erst um 21 Uhr, quasi als Abschluss des Eröffnungsreigens, der an diesem Freitag um 17.30 Uhr in der Stadtbücherei beginnt. Zur Begrüßung wird Gisela Hachmann-Ruch sprechen, für den musikalischen Rahmen sorgt das Jazz-Duo „Harte Engel“ (Otto Engelhardt und Mario Fadani).
Gezeigt werden neben Malerei, Fotografie, Collage, Zeichnung und Drucktechniken, alle im einheitlichen Format, auch dreidimensionale Arbeiten. Um die künstlerische Auseinandersetzung nachvollziehbar zu gestalten, werden Kopien der Arbeiten aus der Sammlung Prinzhorn gezeigt, die von den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern als Inspiration ausgewählt wurden.
Dauer der Ausstellung: 7. Mai bis 19. Juni 2011. Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

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Ver-rückt
Peer Gessing, Footstep

Ver-rückt
Lena Reutter, Für Else Blankenhorn

Ver-rückt
Klaus Meyer, 01 Accord

Ver-rückt
Felicitas Wiest, Oh süsses Lied

 
Künstlergespräch zur Ausstellung „ver-rückt“

Zu einem Gespräch über Inspiration und Auseinandersetzung mit den Werken der Sammlung Prinzhorn laden am Mittwoch, dem 25.5., 19 Uhr in das Heidelberger Forum für Kunst ein: Christian Adam, Bettina Bätz, Gisela Hachmann-Ruch, Caroline Laengerer, Claus Messmer, Hildegard Parekh, Carl Alois Sambale, Raingard Tausch und Elke Weickelt. Die Moderation übernimmt Dr. Thomas Röske, Leiter der Sammlung Prinzhorn.  Unter dem Motto „Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn“ wird im  Heidelberger Forum für Kunst aktuell eine Präsentation zum 10-jährigen Bestehen des Museums Sammlung Prinzhorn gezeigt, mit visuellen Reaktionen von 27 Künstlerinnen und Künstlern. Zu sehen sind neben Malerei, Fotografie, Collage, Zeichnung und Drucktechniken, alle im einheitlichen Format, auch dreidimensionale Arbeiten. Um die künstlerische Auseinandersetzung nachvollziehbar zu gestalten, werden Kopien der Arbeiten aus der Sammlung Prinzhorn gezeigt, die von den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt wurden.
 Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 19.6. 2011.

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Kultur oder Kreativwirtschaft?

Im Heidelberger Forum für Kunst findet am Samstag, dem 21. Mai, 15 Uhr eine Diskussionsveranstaltung des BBK-Heidelberg in Kooperation mit Kunst Heidelberg statt, die das Thema des diesjährigen bundesweiten Aktionstages „Kulturgut stärken - für kulturelle Vielfalt und gegen Kulturabbau“aufgreift.

Zur Einführung gibt es Beiträge von Frank Zumbruch, Beauftragter für Kultur- und  Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg, Hans Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes der Stadt Heidelberg, Werner Schaub, Vorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler und Heinrich Weiner, Künstlerbund Rhein Neckar, die den gesellschaftlichen Stellenwert von Künstlerinnen und Künstlern, also den „Urhebern“ von Kultur,  beleuchten. Die Moderation übernimmt Dr. Kristina Hoge, Kunst Heidelberg.

Die Veranstaltung wird präsentiert im Kontext der Ausstellung „ver – rückt“, die zum 10jährigen Bestehen des Museums Sammlung Prinzhorn, im Heidelberger Forum  für Kunst am 6. Mai eröffnet wurde.  Im Jahr dieses 10jährigen Jubiläums des Museums bot sich diese Kooperation direkt an.

Nach einer längeren Phase der Vorbereitung hat die Bundesregierung 2007 die „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ ins Leben gerufen. Federführend ist das Wirtschaftsministerium, eingebunden sind aber auch das Auswärtige Amt, das Finanzministerium, das Justizministerium und der Beauftragte für Kultur und Medien. Der Bund hat zu dieser Initiative ein Kompetenzzentrum in Eschborn installiert, dazu acht Regionalbüros. Dort sollen Kreative unterschiedlicher Provenienz Beratung und Unterstützung finden.

In einer Publikation dieser Initiative heißt es: „über die beachtliche eigene Bruttowert-schöpfung hinaus ist das Kultur- und Kreativgeschehen vor Ort ein wichtiger Standortfaktor. Kultur- und Künstlerförderung wird damit auch entscheidendes Element der Wirtschaftsförderung. Aus diesen Gründen hat sich die Initiative auch vorgenommen, die Gründungs- und Erwerbschancen innovativer kleiner Kunstbetriebe sowie freischaffende Künstlerinnen und Künstler zu verbessern.“

Die Diskussionsrunde wird sich mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit die Initiative der Bundesregierung tatsächlich eine Hilfe für Bildende Künstlerinnen und Künstler darstellt.

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Ben Becker

Chantal

Desmond
Männer Portraits

Am Samstag, dem 9. April 2011 um 18 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung "Männer Portraits" mit Arbeiten des international bekannten Künstlers  Salomé aus Berlin präsentiert, dessen Arbeiten weltweit in Museen und Privatsammlungen zu sehen sind.
Nach der Begrüßung durch Werner Schaub wird der Künstler selbst zur Einführung sprechen.

Festhalten im Bild, was das Leben ausmacht, das ist das Thema seiner Portraits.
Es ist aber auch eine Bestandsaufnahme seiner selbst, quasi biographische Notizen, die dem Betrachter etwas über den Künstler mitteilen.
Es sind Bilder über die Liebe und die Freundschaft. Die Männer und Frauen, die Salomé im Bild festhält, zeigen sein gesellschaftliches Umfeld, in dem er sich bewegt.

Zusammen mit Künstlern wie Rainer Fetting, Helmut Middendorf, Bernd Zimmer und Elvira Bach wurde Salomé als Vertreter der „Heftigen Malerei“ bekannt. Nach der Einladung zur „documenta 7“ in Kassel gelang 1982 der internationale Durchbruch.

Dauer der Ausstellung: 9. April bis 1. Mai 2011. Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.

Während der Langen Nacht der Museen (9.4.) ist die Ausstellung von 19 – 2 Uhr geöffnet. Damit die Nacht nicht zu lange wird, werden aus den musikalischen Werken des Künstlers Salomé CD`s vorgestellt.

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"Automobil" vom 31.03 - 03.04.2011

Der Schülerwettbewerb im Heidelberger Forum für Kunst hat eine mittlerweile mehr als 20- jährige Tradition. Er unterscheidet sich von den sonst üblichen Wettbewerben durch ganz spezifische Merkmale.
Die gestellten Themen nehmen Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen.
Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen.
Alle Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung,
z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw.
Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Heidelberger Forum für Kunst.

In diesem Jahr wird das Thema 125 Jahre Automobile behandelt. Daher der Titel „Automobil“.
Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Eröffnet wird die Ausstellung mit fast 400 Exponaten am Donnerstag, den 31. März 2011, um 16 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst.
Zur Einführung sprechen Hans Martin Mumm, Leiter des städtischen Kulturamts,       Dr. Sybille Seagon, Vorsitzende des Freundeskreises des Englischen Instituts und Werner Schaub, Vorsitzender des Heidelberger Forums für Kunst.
Zu besichtigen ist die Ausstellung bis zum 3. April 2011 im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststrasse 21 in der Heidelberger Altstadt. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Schülerwettbewerb Automobil

Schülerwettbewerb Automobil

B. Schaefer, Collage I
Britta Schaefer, Collage I

Heinrich Weiner, Blau
Heinrich Weiner, 2x2 blau blau

Susanne Hild, Ohne Titel
Susanne Hild, Ohne Titel

Heinrich Weiner, Blaue  Horizonte
Heinrich Weiner, Blaue Horizonte
Faszination Farbe

Am Freitag, dem 25. Februar 2011, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Faszination Farbe“ eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Maria Lucia Weigel.
Alle reden vom Wetter – selten über Farbe. Dabei haben Farben möglicherweise größeren Einfluss auf unsere Befindlichkeiten als das Wetter. Es spricht für sich, dass es in der Psychologie eine eigene Fachrichtung gibt, die darüber forscht.
Während die Fauves zu Beginn des 20. Jahrhunderts Gegenständliches mit emotional aufgeladenen Farben verfremdeten, fiel in der Folgezeit der Bezug zur Realität völlig weg. Seither gab es etliche Stilrichtungen, die sich ausschließlich auf die Farbe an sich konzentrierten, wie etwa die Konkrete Kunst oder der Tachismus.
Die Ausstellung „Faszination Farbe“ zeigt, dass auch in der Kunst der Gegenwart solche Tendenzen virulent sind. Clapeko, Susanne Hild, Gerd Lind, Britta Schaefer, Heinrich Weiner und Werner Zeh demonstrieren auf jeweils subjektive Weise ihren Umgang mit der Farbe.
Letzter Ausstellungstag im Heidelberger Forum für Kunst ist Sonntag, der 27. März 2011.
Die Galerie hat ab Januar 2011 neue Öffnungszeiten - geöffnet ist: Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr.

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Brigitte Heiliger-Kramm
Willibald Kramm, Brücke

Brigitte Heiliger-Kramm
Brigitte Heiliger-Kramm, Luca
Willibald Kramm 1891 – 1969,
Brigitte Heiliger-Kramm 1919 – 2001

Traditionell beginnt das neue Ausstellungsjahr im Heidelberger Forum für Kunst mit einer Präsentation, die vom Kulturamt der Stadt Heidelberg organisiert wird.

Die diesjährige Gastausstellung ist Willibald Kramm und seiner Tochter Brigitte Heiliger-Kramm gewidmet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, dem 14. Januar 2011, um 20 Uhr. Zur Begrüßung spricht Hans Martin Mumm, der Leiter des Kulturamtes, zur Einführung Stefan Hohenadl.

Willibald Kramm gehörte zu seiner Zeit zum Kreis der prominenten und weit über die Grenzen Heidelbergs hinaus bekannten Künstler. Seine Liebe zur Kunst und auch sein Talent gab er an seine Tochter Brigitte Heiliger-Kramm weiter. Wer sich an sie erinnert weiß, wie sehr es ihr am Herzen lag, das künstlerische Werk ihres Vaters, das sie weit höher einschätzte als ihr eigenes und das zu Unrecht fast in Vergessenheit geraten ist, in Ehren zu halten. Anhand von Arbeiten, die größtenteils aus Privatbesitz stammen, erinnern wir an Vater und Tochter.
Willibald Kramm zeigte 1946 in seiner ersten Heidelberger Ausstellung Darstellungen der Ruinen von Mannheim. Ansichten von Berlin und Heidelberg, wo er seit 1945 lebte, dokumentierten sein Interesse am städtischen Raumgefüge. 1951 fuhr er das erste Mal nach Paris wie viele andere Maler zu dieser Zeit auch. Zu Beginn der sechziger Jahre reiste Kramm nach London, wo er die Untergrundbahn als Thema entdeckte, 1963 erneut nach Paris. Dort entstand das „Pariser Skizzenbuch".
Prägend für das Leben von Brigitte Heiliger-Kramm waren ihre Berliner Herkunft und die enge Verbundenheit mit bedeutenden Persönlichkeiten des internationalen Kunstschaffens. Mit Heidelberg, der Stadt, die 1955 zu ihrem Wohnort geworden war, verband sie nicht zuletzt die starke Beziehung zu ihrem Vater, dem Maler Willibald Kramm. Mit ihm bereiste sie Italien, das Land, mit dem sie seitdem eine Wahlverwandtschaft verbinden sollte und aus dem zahlreiche ihrer künstlerischen Motive entstammen.
Letzter Ausstellungstag im Heidelberger Forum für Kunst ist Sonntag, der 20.2. 2011. Die Galerie hat ab Januar 2011 neue Öffnungszeiten - geöffnet ist: Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr.

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