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„Lauter Minis “ 09.12. - 22.12.2012

Seit vielen Jahren eine gute Tradition und zudem eine teuflisch gute Gelegenheit?
Immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „Lauter Minis“  in den Kalender zu notieren und im Heidelberger Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Mehr als 500 (!) handsignierte Originale von 69 Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 und 10 Euro, je nach „Zuschlag“.

Dazu auch diesmal wieder kleine dreidimensionale Objekte, die anfangs mit 25.- Euro aufgerufen werden!

Folgende Künstlerinnen und Künstler haben sich beteiligt: Christian Adam, Rosemarie Armbrust-Wermter, Günther Berlejung, Harald Berlinghof, Natalia Berschin, Ursula Blaha, Vera Bonsen, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Gerlinde Britsch, Rolf Buwing, Milan Chlumsky, Rainer Coblenzer, Michaela Cremer, Irene Cuny, Angelika Dirscherl, Hella Ebing, Stanford Fata, Cornelius Fraenkel, Alexander Ginter, Gotthard Glitsch, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann-Ruch, Katja Hess, Susanne Hild, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Dik Jüngling, Cholud Kassem, Manfred Kästner, Monika Klein, Dirk Klomann, Barbara Komitowska, Gerd Konrad, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Ada Mee, Claus Meßmer, Klaus Meyer, Ron Otter, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Siegfried Reißing, Isabell Riederer, Manfred Riederer, Sigrid Kießling-Rossmann, Kornelia Roth, Carl Alois Sambale, Britta Schaefer, Werner Schaub, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Katja Schmid-Herle, Lynn Schoene, Hildburg Schwefel, Lilo Schweizer, Klaus Staeck, Raingard Tausch, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Marisa Vola, Marina Volkova, Marek Walczak, Elke Wassmann, Elke Weickelt, Felicitas Wiest, Grete Werner-Wesner

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 8.12., zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 9. Dezember, ab 11.00 Uhr im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Diese werden vorab versteigert.

Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur 10 Euro die Postkarte bzw. 15 Euro das dreidimensionale Objekt.  Jede halbe Stunde werden die Postkarten billiger, gegen 14 Uhr kosten sie nur noch 2.50 Euro -  soweit  noch vorhanden. Der gesamte Erlös der Aktion „Lauter Minis“ wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag,  jeweils von 14 bis 18 Uhr, Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Samstag, der 22. Dezember 2011

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Monika Klein
Monika Klein


Peter Borkenhagen

„genug ist genug “ 20.10. - 02.12.2012

„genug ist genug“ ist der Titel einer Ausstellung im „Heidelberger Forum für Kunst“, die sich mit unserem Wohlstand – und der gleichzeitigen Not in anderen Teilen der Welt auseinandersetzt. Während wir satt sind, hungern andere. Während bei uns ein großer Teil der Lebensmittel weggeworfen und Was­ser verschwendet wird, gibt es für andere nicht genug zu essen und nicht genügend sauberes Wasser. Die ungerechte Verteilung von Lebens-Mitteln und Lebens-Chancen soll bildnerisch umgesetzt werden.
„genug ist genug“ ist ein Aufruf, über das Gesättigt-Sein in unserer Wohlstandsgesellschaft nachzudenken und die Wichtigkeit einer neuen Genügsamkeit zu erkennen. Die künstlerischen Werke wollen zu Diskussionen anregen. Wenn daraus politisches Bewusstsein, Engagement und karitatives Handeln entstehen, hat die Ausstellung ihre Aufgabe erfüllt.
Die teilnehmenden Künstler: Luitgard Borlinghaus, Hella Ebing, Gertrud Hildebrand, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Ada Mee, Klaus Staeck.
Luitgard Borlinghaus zeigt mit einem überdimensionierten Müllsack, dass bei uns Nahrungsmittel und Konsumgüter als Wegwerfartikel betrachtet werden. Dieses Bild, das sich bewusst Kriterien wie „Schönheit“ oder „Harmonie“ verweigert, ist ein Aufruf zu bewusstem Umgang mit den Grundlagen des Lebens. Der Müllsack ist größer als der Mensch, denn jeder von uns Menschen erzeugt zeitlebens ein einen riesigen Müllberg. Die düstere Farbigkeit trägt ihren Teil zur Bildaussage bei.

Auf Hella Ebings Gemälde sieht man verschiedene Gegenstände, die Statussymbole unserer Überflussgesellschaft sind. Für jeden dieser Gegenstände werden Ressourcen der Natur ausgebeutet, was viel über die angebliche Nachhaltigkeit unseres Handelns aussagt. Wer sich umweltbewusst nennt, gleichzeitig aber alles und immer das Neueste haben muss, handelt widersprüchlich und sollte seine Ansprüche hinterfragen. Ein Blick auf die Bedingungen bei der Herstellung von Prestige-Produkten könnte ein Umdenken bewirken. Kaufen für die Müllhalde?

Gertrud Hildebrand zeigt  in ihrer seriellen Fotoarbeit den Speiseplan einer Justizvollzugsanstalt. Durch die kommentarlose Auflistung wird der Betrachter zu einer eigenen Stellungnahme gezwungen. Bekommen die Straffälligen: zu viel? zu wenig? das Richtige? Wie würden die Betrachter als Verantwortliche für die Verpflegung von Inhaftierten handeln? Ganz in unserer Nähe gibt es Menschen, welche die Ausgrenzung aus unserer Gesellschaft erleben. Das „Zurück in ein normales Leben“, d.h. die Wiedereingliederung in unsere Gesellschaft ist für sie oft sehr schwierig.

Petra Lindenmeyer  baut eine Raum-Installation mit vielen aufblasbaren Plastik-Flugzeugen. Sie ruft ins Gedächtnis, dass wir Deutsche als Reise-Weltmeister oft bedenkenlos Energie-Effizienz, Emissionen und soziale Schieflagen in den Urlaubsgebieten ignorieren, solange wir zu unserem Vergnügen kommen. Wann geht uns die Luft aus….wie den Spielzeugflugzeugen?


Philine Maurus will durch ihre Container-Bilder darauf aufmerksam machen, dass jeden Tag Waren über die Weltmeere zu uns kommen. Energiefressende Transporte scheinen kein Thema zu sein, solange Blumen aus Kolumbien, Wein aus Australien oder frische Trauben aus Chile zu uns kommen. Wer weiß schon (oder wer will schon wissen), was in den Gebirgen aus standardisierten Stahlbehältern auf den riesigen Containerschiffen steckt?

Ada Mee kann mit ihren Fotomontagen aufzeigen, wie Supermärkte Bedürfnisse wecken und damit oft unsinnige Kaufanreize schaffen. Je mehr konsumiert wird, desto lohnender für den Anbieter. In manchen Supermärkten müssen die Bäckerfilialen 10 - 20 % über den realen Bedarf hinaus backen, damit immer die volle Auswahl gewährleistet ist. In riesigen Abfallbehältern wird das überschüssige Brot gesammelt und wird so zu „Trash“. Dieser „Trash“ dient in der Weiterverwertung als Schweinefutter und findet sogar in Heizpellets Verwendung.

Klaus Staeck zwingt mit seinen provozierenden Plakaten den Betrachter zum Nachdenken. Sein schonungsloses Präsentieren von Hungernden und Elenden zielt darauf ab, die Menschen zu sensibilisieren. Sie sollen sich ihres privilegierten Wohlstands im heutigen Deutschland bewusst werden, ihn kritisch hinterfragen - und aktiv werden.

Vernissage:     Samstag, 20. Oktober 2012, 18 Uhr, zur Einführung spricht Dr. Joachim Gerner, Kultur- und Sozialbürgermeister der Stadt Heidelberg.
Ausstellung im Rahmen der „Woche gegen Armut und Ausgrenzung“, die vom „Heidelberger Bündnis“ veranstaltet wird (15. – 20. Oktober 2012)
Geöffnet Di.- So. 14 – 18 Uhr.
Letzter Tag der Ausstellung: 2. Dezember 2012.

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genug ist genug, Borlinghaus
Luitgard Borlinhaus, Müllsack

ggenug ist genug, Ebing
Hella Ebing, satt

genug ist genug, Philine Maurus
Philine Maurus, Welthandel

Komische Illusion, Bittner
Tino Bittner, Brüderchen und Schwesterchen

Komische Illusion, Dettmann
Udo Dettman, Die blaue Blume

KOmische Illusion, Sander
Thomas Sander, Lo connection
"DIE KOMISCHE ILLUSION “ 14.09. - 14.10.2012

Am Freitag, dem 14. September, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Die komische Illusion“ eröffnet. Die Präsentation von drei Künstlern aus Schwerin antwortet auf die Ausstellung „rein pflanzlich“ von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg, die im März im Schleswig Holstein Haus in Schwerin gezeigt wurde. Zur Einführung spricht der Kunsthistoriker Dr. Christmut Präger.

Die Werke von Tino Bittner, Udo Dettmann und Thomas Sander bewegen sich in den Medien Malerei, Zeichnung, Objekt, Klang und Video. Ausgangspunkt für die drei ist die Malerei, in deren Kontext ihre Arbeiten letztlich zu sehen sind.
 
Mit den lasierend übereinander gelegten Videoebenen, verschiebbaren Zeichnungen auf transparenten Folien und Glas, akustischen Bildern und 3D-Arbeiten ziehen sie den Betrachter unmittelbar in den Wirkungsraum der ‚Malerei mit anderen Mitteln‘.

Durch die in den Arbeiten der Künstler erzeugte Brechung oder Parallaxe – also die scheinbare Verschiebung der Position eines Objektes – bündeln sich die Aspekte ihrer ästhetischen und inhaltlichen Herangehensweise.

Eine Verschiebung ersetzt oft Kleines durch Großes, Leises durch Lautes, ein Ding durch ein anderes, das dann als Fetisch, Metapher oder komische Illusion fungiert. Es nimmt nun den Platz des Abwesenden ein und symbolisiert es. Dort, wo einmal das Große war, ist nun das Kleine und nimmt seinen Platz ein.

Was ist aber, wenn die Verschiebung in den gezeigten Arbeiten nicht einfach nur subjektiv ist?  Was ist, wenn sie gerade vom Gegenstand selbst und seinen ihm innewohnenden Antagonismen ausgeht?

Zu sehen ist die Ausstellung bis Sonntag, den 14. Oktober. Geöffnet ist die Galerie von Dienstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr.

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„Gelb“ 13.07. - 19.08.2012

Während etlichen  Farben wie Blau, Rot, Grün schon Ausstellungen gewidmet wurden, scheint  die Farbe Gelb doch eher als nachrangig gesehen zu werden. Dabei gilt sie als Farbe der Sonne und des Lichts. Goethe schrieb in seiner Farbenlehre: 

"Sie führt in ihrer höchsten Reinheit immer die Natur des Hellen mit sich und besitzt eine heitere, muntere, sanft reizende Eigenschaft (...) So ist es der Erfahrung gemäß, dass das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Daher es auch in der Malerei der beleuchteten und wirksamen Seite zukommt. Diesen wärmenden Effekt kann man am lebhaftesten bemerken, wenn man durch ein gelbes Glas, besonders in grauen Wintertagen, eine Landschaft ansieht. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert; eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen."

Im Heidelberger Forum für Kunst wird am Freitag, dem 13. Juli 2012, die Ausstellung GELB eröffnet.  Bei der Präsentation wurde besonderer Wert darauf gelegt, unterschiedlichste Positionen zum Thema GELB in einer Vielfalt von Techniken zusammen zu stellen.

Gezeigt werden Arbeiten von Christian Adam, Gotthard Glitsch, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann-Ruch, Katja Hess, Dik Jüngling, Monika Klein, Petra Lindenmeyer, Klaus Meyer, Hildegard Peetz, Siegfried Reißing, Regine Scharf, Mario Urlaß. Die absolute Dominanz der Farbe Gelb der zu präsentierenden Arbeiten war hierbei eine Voraussetzung.

Zur Einführung spricht Dr. Kristina Hoge, die Vorsitzende von Kunst Heidelberg.
Der letzte Ausstellungstag für die Präsentation ist Sonntag, der 19. August 2012. Geöffnet   ist die Galerie Di – So, 14 bis 18 Uhr.

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Gotthard Glitsch, Lichtharfe

Gelb, Hildegard Peetz
Hildergard Peetz, Brokat

Gelb, Mario Urlaß
Mario Urlaß, Indischgelb

Halle'sche Störung, Claudia Baugut
Claudia Baugut, ohne Titel

Halle'sche Störung,  Dieter Gilfert
Dieter Gilfert

Halle'sche Störung, Christiane Jung
Christiane Jung, Blinde Kuh

Halle'sche Störung, Judith Runge
Judith Runge
"Halle'sche Störung “ 08.06. - 08.07.2012

Am Freitag, dem 8. Juni wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung Halle`sche Störung mit Arbeiten von Claudia Baugut, Christiane Jung, Dieter Gilfert und Judith Runge.

Zur Einführung spricht Dr. Milan Chlumsky.

Die „Hallesche Störung“ ist ein vieldeutiges und anregendes Thema. Eine quer über den Marktplatz verlaufende Bruchstelle, von Geologen als „Halle-Störung“ bezeichnet, verursacht durch Erdschollenüberlagerung gegen Ende der Kreidezeit, verdankt Halle seine Geschichte als Stadt des Salzes. Die dadurch entstandenen Salzquellen brachten der Stadt bereits im Mittelalter eine bedeutende Stellung ein. Umbrüche und Störungen sind also Teil der Stadtgeschichte.

Umbrüche und Störungen sind auch Teil künstlerischen Denkens. Um zu individueller künstlerischer Aussage zu kommen bedarf es immer einer Reflektion von Tradition und Moderne, mittels Sensationen, Visionen, Provokationen...

Vier Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Bildende und Angewandte Kunst des BBK Halle stellen sich vor mit Arbeiten aus dem Genre Malerei/Graphik und Plastik.

Provokante freie ungegenständliche Malerei steht neben graphischem Minimalismus, plastische Objekte in konzeptioneller Art aus Keramik und Metall runden das Bild und zeigen vier unterschiedliche Handschriften.

Der letzte Ausstellungstag für die Präsentation ist Sonntag, der 8. Juli 2012. Geöffnet ist die Galerie Di – So, 14 bis 18 Uhr.

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„Energie“ 24.05. - 03.06.2012

Der Schülerwettbewerb im Heidelberger Forum für Kunst hat eine mittlerweile mehr als 20- jährige Tradition. Er unterscheidet sich von den sonst üblichen Wettbewerben durch ganz spezifische Merkmale.
Die gestellten Themen nehmen Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen.
Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen.
Alle Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung,
z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw.
Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Heidelberger Forum für Kunst.

In diesem Jahr wird das Thema „Energie“ behandelt. Zu erwarten ist eine kritische Bestandsaufnahme mit vielen unterschiedlichen Facetten: Kommt Strom wirklich nur aus der Steckdose? Müssen alle Geräte in standby bleiben? Ist Atomkraft tatsächlich gefährlich? Muss im Winter die Wohnung auf 25 Grad geheizt werden? Welchen Beitrag kann jeder Einzelne erbringen? Wen geht Klimaschutz was an? Sind Autos  mit einem Verbrauch von 15 Litern noch zeitgemäß?

Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Eröffnet wird die Ausstellung mit sicher mehr als 500 Exponaten am Donnerstag,  den  24. Mai 201 um 16 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst.
Zur Begrüßung sprechen Stefan Hohenadl, Kulturamt der Stadt Heidelberg, Ellis Neu, Geschäftsführerin des Englischen Instituts Heidelberg und Werner Schaub.
Zu besichtigen ist die Ausstellung bis zum 3. Juni  im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststrasse 21 in der Heidelberger Altstadt. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Schülerwettbewerb "Energie"
Julia Alm

Schülerwettbewerb "Energie"
Celia Breuer

Schülerwettbewerb "Energie"
Miriam Harmouche

Schülerwettbewerb "Energie"
Theresa Kainz


Zwischenzeit, Dorothea Burkhardt
Dorothea Burkhardt

Zwischenzeit, Uwe Ernst
Uwe Ernst

Zwischenzeit, Peer Gessing
Peer Gessing

Zwischenzeit, Gerhard Kilger
Gerhard Kilger

Zwischenzeit, Hildegard Peetz
Hildegard Peetz
"Zwischenzeit“

Das Heidelberger FORUM FÜR KUNST – die Autorengalerie der Heidelberger  Kunstszene im Herzen der Altstadt – eröffnet am Samstag, dem 21. April bereits um 18 Uhr die Ausstellung “Zwischenzeit“, mit Arbeiten von 5 Künstlerinnen und Künstlern: Dorothea Burkhardt, Uwe Ernst, Peer Gessing, Gerhard Kilger und Hildegard Peetz.

Zur Einführung spricht Barbara Wilhelmi, Theologin und Künstlerin, Bad Nauheim.

Jede Gegenwart ist geprägt durch Zwischenzeit. Die Zwischenzeit ist sicher nicht zeitlos, ist weder Vergangenheit noch Zukunft, ist der Übergang von einem Zustand in einen anderen, die Zeit dazwischen, aus der heraus eine Zeit beginnt, eine andere als die, die war.

In Fotografien, Zeichnungen, Installation und Malerei wird diese Situation visualisiert.

Zur Langen Nacht der Museen ist die Präsentation von 19 – 2 Uhr geöffnet

Als weiteren Beitrag zur Langen Nacht der Museen, um 20.30, 22.30 und 0.30 Uhr bietet Dorothea Ernst `s “kleines Musiktheater “ vielschichtige musikalisch – szenische Aktion: Gestik – Mimik, Sprache – Gesang, Lautmalerei und musikalisches Theater.

Der letzte Ausstellungstag für die Präsentation ist Sonntag, der 20. Mai 2012. Geöffnet ist die Galerie Di – So, 14 bis 18 Uhr.

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„rein pflanzlich“ 17.03. - 22.04.2012

Nach der ersten Ausstellung im Jahr 2006 wird zum zweiten Mal im Schleswig- Holstein Haus in Schwerin eine Ausstellung aus Heidelberg gezeigt, gedacht als Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus Mecklenburg- Vorpommern, die im September 2012 im Heidelberger Forum für Kunst präsentiert werden.
Die Vernissage „rein pflanzlich“ ist am Donnerstag, dem 15. März, um 17 Uhr.
Schon recht früh haben vegetative Elemente Eingang in die Kunst gefunden. Repräsentativ hierfür ist eine Vielzahl von Elementen aus dem Pflanzenreich, die als Ornamente visuell formuliert wurden.
Bereits in der ägyptischen Kunst (meist eher chiffrenhaft) gab es Darstellungen von Pflanzen, erst recht aber in der griechischen und römischen Antike.
In der abendländischen Kunst schließlich fanden zahlreiche Darstellungen von Pflanzen Eingang in die Kunst, allerdings in ganz unterschiedlicher Weise: Pflanzen repräsentieren z.B. ganz allgemein die Schöpfung, oder sie gelten als Synonym für Nahrung, in der Zeit des Barock etwa, wo sie auch als Symbole für abstrakte Begrifflichkeiten dargestellt werden. Später stehen Pflanzen ganz allgemein für Natur.
Die Ausstellung aus Heidelberg zeigt mit Beispielen von 13 Künstlerinnen und Künstlern ganz unterschiedliche Ansätze, wie auch heute Pflanzenelemente Eingang in die zeitgenössische Kunst finden. Die Zusammenstellung erhebt zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit der thematischen Möglichkeiten, sie zeigt aber dennoch einen in Ansätzen repräsentativen Umfang inhaltlich differierender Ansätze. So reicht die Bandbreite von konventioneller zeichnerischer wie malerischer Darstellung von Natur über umweltkritische Ansätze oder hintergründiger Symbolik mit metasprachlichen Mitteln bis zur Integrierung pflanzlicher Produkte unmittelbar ins Kunstwerk, ja bis zur ornamentalen Gestaltungsweise.
Diese unterschiedlichen künstlerischen Auffassungen spiegeln sich wieder in den differierenden künstlerischen Techniken.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind Hans Joachim Ahrens, Michaela Cremer, Gotthard Glitsch, Mitsuko Hoshino, Dirk Klomann, Roswitha Josefine Pape,  Hildegard Peetz, Lena Reutter, Werner Schaub, Hildburg Schwefel, Klaus Staeck, Günther Stachowsky, Mario Urlaß.
Letzter Ausstellungstag ist am 22. April 2012.

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Dirk Klomann
Dirk Klomann

Lena Reutter
Lena Reutter

Werner Schaub
Werner Schaub

Mario Urlaß
Mario Urlaß

Joseph Beuys


Joseph Beuys
Joseph Beuys „Multiples“

In Zusammenarbeit mit der Edition Staeck wird am Freitag, dem 23. März 2012, 20 Uhr eine Ausstellung mit Multiples von Joseph Beuys (1921 – 1986) im Heidelberger Forum für Kunst eröffnet. Zur Einführung spricht die neue künstlerische Direktorin des Heidelberger Kunstvereins, Susanne Weiß.

Neben seiner Tätigkeit als Professor an den Akademien für Bildende Kunst in Düsseldorf und Hamburg wurde Joseph Beuys mit künstlerischen, politischen und gesellschaftskritischen Aktion bekannt, u.a. mit mehreren Teilnahmen an der Dokumenta in Kassel oder der Biennale in Venedig. Rauminstallationen, Plastiken, Objekte und Zeichnungen sind weltweit in den Museen präsent, u.a. in New York, in London, in Paris, in Basel, in München.

Im Multiple, einer Erscheinungsform der Kunst der 60ger Jahre, sah Beuys, einer der bekanntesten Künstler in Deutschland, mit seinen künstlerischen, soziologischen und ökonomischen Aspekten ein geeignetes Medium für seine Kunst. Durch die serielle Ausfertigung des jeweiligen Objekts und dessen Vertrieb beabsichtigte er, einen größeren Kreis von Menschen zu erreichen, ähnlich wie z.B. Andy Warhol.
Multiples aus selbst gestalteten oder vorgefundenen Objekten entstanden bei Beuys aufgrund sehr unterschiedlicher Arbeitsmethoden als „Ergebnis überlegter Formfindung im Atelier, als Relikte von Aktionen, Produkte von Prozessen oder spontan aus einem konkreten Anlass heraus.“
So gingen bei Beuys vor 1965 Holzschnitte und Radierungen, ab 1965 die Druckgrafik und  ab 1980 Wahlplakate für Die Grünen in die gezielte Produktion seiner Editionen ein. Ferner fanden Fotografien seiner Aktionen in seinen Multiples Verwendung, er übermalte sie oder ordnete die Bilder, oft mit Kreuzen oder anderen Übermalungen versehen, in Kästen an.
Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 15. April 2012, zugänglich ist die Galerie Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Alles im Lot 17.02. - 18.03.2012

 Am Freitag, dem 17. Februar 2012, 20 Uhr wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung Alles im Lot eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Christmut Präger.            
Eine Fülle von Assoziationen werden geweckt, wenn man über den Begriff Linie nachdenkt- die Linie als klare Abgrenzung zwischen geometrischen Formen, Licht und Schattenräumen, als gespannter Faden im Raum, an dessen beider Enden Kräfte wirken, als Ausschnitt aus einem unendlichen System,  als komprimierte Form von Raum, gezeichnet, gemalt, als geheimnisvolles farbiges Zeichen im Raum schwebend, in ihrem mannigfaltigen Rollenspiel in der Geometrie, als Warnung vor Grenzüberschreitung… all das und noch mehr zeichnet die Linie als eines der Grundelemente des Gestalterischen aus. Fünf unterschiedliche künstlerische Ansätze nähern sich diesem Thema mit eigenem Interessenfokus.
Siegfried Reißing sieht die Architektur  durch das fotografische Auge als einen lebendigen Organismus, der im Wandel des Lichtes verborgene Dimensionen, Nischen und Räume enthüllt. Die Linie wird zur immateriellen,  zugleich scharfen Trennung zwischen den Farb-, Licht -und Schattenflächen. Alles in einen persönlichen Moment gebannt. Die mit Absicht ausgewählten Detailaufnahmen bekommen ein neues  Eigenleben.
Sigrid Kiessling Rossmanns Fotografien eröffnen dem Betrachter eine irreale poetische Schönheit kaleidoskopischer Lichtbahnen. Der Fokus liegt auf dem Spannungsverhältnis geradliniger Architektur und deren Verwandlung  durch Lichtreflektionen und den hieraus entstehenden facettenreichen, irritierenden Verdichtungen und Farbspielen unzähliger fragiler Linienkonglomerate. Linienfluchten, die unserem Auge wie ein fremder Kosmos erscheinen, verwandeln Wolkenkratzer in glitzernde Webteppiche und strukturieren das einfallende Licht in ein Mysterium fallender, überschneidender und bewegter Linien.
Marisa Volas  Linien-Objekte und Zeichnungen entstehen in einem subtilen, bewusst ordnenden Kraftakt. In ihren Zeichnungen schichtet sie Linien, Striche, Flächen übereinander, die sich von weitem betrachtet zu einer vibrierenden Fläche verdichten. Bei den zusammengesetzten Holzobjekten aus Stäbchen und Flächen wirkt die kräftigere Farbigkeit daneben präsent und greifbar.
Monika Klein interessiert vor allem der formale Aspekt , die Spannungsverhältnisse , die sich durch ihre komplexe  Drucktechnik zwischen Formen und Farbflächen ergeben, in ihren titellosen  Radierungen befreit sie, gleichsam einer Umkehr der Lasurtechnik, Farbflächen, Überschneidungen und dadurch entstandene Linien fast vom deckenden Dunkel, Farbe und Formen leuchten uns entgegen wie ein fernes Licht.
Vera Bonsen interessieren in ihren aus vielen Einzelteilen zusammengesetzten Objekten die Kräfte, die die Linie entstehen lassen, sie in eine Richtung zwingen. Sie spürt den Impulsen und Bewegungen nach, die von der Linie ausgehen, sie wie in einer Karambolage  aus der Reihe tanzen, zusammenstauchen, auftürmen und  wieder in Einzelteile zerfallen lassen.
Welche Kräfte, welche Ordnungsprinzipien wirken in der Vielfalt der Manifestationen, welche archäologischen Kräfte der Imagination setzen die Linie frei, in welcher Gestalt erscheint sie uns oder verbirgt sie sich, welche Materie löst sie aus sich heraus, wie arbeitet der Künstler dagegen an, um ihre Stringenz und Klarheit zu bewahren. Diese Fragen stellen die Künstler sich und dem Betrachter.
Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 18. 3. 2011. Geöffnet ist die Galerie von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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Vera Bonsen, Alles im Lot
Vera Bonsen

Alles im Lot, Siegfried Reißing
Siegfried Reißing

Alles im Lot, Sigrid Rossmann
Sigrid Rossmann

Alles im Lot, Marisa Vola
Marisa Vola

Bernd Gehrig, ohne Titel 2011
Bernd Gehrig, ohne Titel 2011

Bernd Gehrig, ohne Titel 1986
Bernd Gehrig, ohne Titel 1986
„Ich liebe Unkräuter“ Malerei

Traditionell wird das neue Jahr im Heidelberger Forum für Kunst mit einer Ausstellung eröffnet, die vom Kulturamt der Stadt Heidelberg organisiert wird. Diesmal werden Bilder von Bernd Gehrig präsentiert.

Die Arbeiten des 1950 geborenen Künstlers gehören in den Bereich der Außenseiterkunst und grenzen sich dennoch klar ab von den Bildern, wie sie in den Museen der Sammlung Prinzhorn oder des Museum Haus Cajeth gezeigt werden.

Gehrig wuchs im Heidelberger Stadtteil Kirchheim auf und machte sein Abitur als Stipendiat der katholischen Internatsschule in Sasbach bei Achern. Als Student in den Fächern Pädagogik, Soziologie und Psychologie lebte er einige Zeit in Berlin, konnte sich im studentischen Leben jedoch nie recht etablieren. Zurück in Heidelberg engagierte er sich im Umfeld der 68-Bewegung, so in der Kinderbetreuung im CA und im Kinderhaus Neuenheim. Später begann er als Gärtner zu arbeiten und verkaufte biologisch angebaute Produkte auf Heidelberger Märkten.

1986 begann Gehrig als Autodidakt zu malen, seine Arbeiten wurden u.a. in der Galerie Himmelheber in Heidelberg, bei ‚Durchblick‘ in Leipzig sowie ‚Titanweiss‘ in Kassel gezeigt, einige seiner Arbeiten befinden sich im Besitz der Stadt Heidelberg. Bernd Gehrig lebt und arbeitet in Heidelberg.

Die Vernissage ist am Freitag den 13. Januar um 20.00 Uhr, im Heidelberger Forum für Kunst, Heiliggeiststr. 21, in der Altstadt.

Zur Begrüßung spricht Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamtes. Die Einführung übernimmt Dr. Thomas Röske, Leiter der Prinzhorn-Sammlung, Heidelberg.

Die Ausstellung endet am Sonntag den 12. Februar 2012 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Akte, Hella Ebing
Hella Ebing

Akte, Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch


Katja Hess

Akte, Lynn Schoene
Lynn Schoene

AKTE

Am Mittwoch, dem 23. November wird um 18 Uhr in der Kanzlei Tiefenbacher, im Breitspiel 9 in Heidelberg-Rohrbach die Ausstellung „Akte“ eröffnet.

29 Künstlerinnen und Künstler aus dem Heidelberger Forum für Kunst haben sich mit ihren Arbeiten an der Präsentation beteiligt:
Peter Borkenhagen, Michaela Cremer, Hella Ebing, Gotthard Glitsch, Christian Greising, Gisela  Hachmann- Ruch, Katja Hess, Dik Jüngling, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Klaus Meyer, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Rolf Pflüger, Sigrid Kießling-Rossmann, Carl Alois Sambale, Regine Scharf, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Marek Walczak, Sandra Wickel, Ursula Böhler, Luitgard Borlinghaus, Stanford Fata, Peer Gessing, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Lynn Schoene, Felicitas Wiest.

Zur Einführung spricht Dr. Christmut Präger, für den musikalischen Rahmen sorgt das Duo Amacord.

Aktdarstellungen gehören in der Geschichte der Kunst zu den ältesten und vielfältigsten Gattungen. Bereits in der Frühgeschichte wurden Akte geschaffen, aber erst in der klassischen Antike wurde den Akt zum selbständigen Kunstgegenstand erhoben. Im Mittelalter wurden Aktdarstellungen lediglich für religiöse Motive zugelassen und erst im 19. Jahrhundert wurde die Aktabbildung von der Einschränkung auf religiöse, mythologische oder historische Motive befreit.

Zugelassen für diese Ausstellung waren alle Aktdarstellungen unterschiedlichster Technik, wie Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Plastik. Die gezeigten Arbeiten erlauben einen Einblick, welchen Stellenwert „Akte“ auch in der zeitgenössischen Kunst einnehmen und welche Aktualität in den verschiedenen Darstellungen enthalten ist.

Die Ausstellung in der Kanzlei Tiefenbacher ist Montag bis Freitag zu den üblichen Bürozeiten zugänglich.
Letzter Ausstellungstag ist der 20. Januar 2012.

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