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 ARCHIV 2013
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Lauter Minis, Peter  Borkenhagen
Peter Borkenhagen

Lauter Minis, Gisela Hachmann-Ruch
Gisela Hachmann-Ruch

Lauter Minis, Werner Schaub
Werner Schaub

Lauter Minis, Klaus Staeck
Klaus Staeck
Lauter Minis

Seit vielen Jahren eine gute Tradition und zudem eine teuflisch gute Gelegenheit?
Immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „Lauter Minis“  in den Kalender zu notieren und im Heidelberger Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Sicher werden auch diesmal mehr als 500 (!) handsignierte Originale von 78 (!)  Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen € 2.50 und € 10 angeboten werden.

Dazu auch wieder kleine dreidimensionale Objekte, die anfangs mit 25.- Euro aufgerufen werden!

Christian Adam, Hans Joachim Ahrens, Susanne Bauernschmitt, Günther Berlejung, Harald Berlinghof, Natalia Berschin, Ursula Blaha, Ursula Böhler, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Gerlinde Britsch, Rolf Buwing, Milan Chlumsky, Reiner Coblenzer, Michaela Cremer, Irene Cuny, Angelika Dirscherl, Hella Ebing, Ishan Ece, Stanford Fata, Cornelius Fraenkel, Peer Gessing, Alexander Ginter, Chrisy Grambitter, Gisela Hachmann-Ruch, Katja Hess, Susanne Hild, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Hubert Huber, Dik Jüngling, Cholud Kassem, Manfred Kästner, Sigrid Kießling-Rossmann, Monika Klein, Dirk Klomann, Gerd Konrad, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Ada Mee, Claus Meßmer, Klaus Meyer, Walter Mink, Ellis Neu, Ron Otter, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Siegfried Reißing, Lena Reutter, Isabell Riederer, Manfred Riederer, Rita Roeßling, Kornelia Roth, Carl Alois Sambale, Britta Schaefer, Regine Scharf, Werner Schaub, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Katja Schmid-Herle, Ursula Schnell-Schmitt, Lynn Schoene, Hildburg Schwefel, Klaus Staeck, Raingard Tausch, Ursula Thiele-Zoll, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Mario Urlaß, Marisa Vola, Marek Walczak, Elke Wassmann, Elke Weickelt, Felicitas Wiest.

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 7.12., zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 8. Dezember, ab 11.00 Uhr im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Diese werden vorab versteigert.

Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur€ 10 die Postkarte bzw. € 15 das dreidimensionale Objekt.  Jede halbe Stunde werden die Postkarten billiger, gegen 14 Uhr kosten sie nur noch € 2.50 -  soweit  noch vorhanden. Der gesamte Erlös der Aktion „Lauter Minis“ wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag,  jeweils von 14 bis 18 Uhr, Gelegenheit, sich mit solch originellen Weihnachtsgeschenken einzudecken.

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Sonntag, der 22. Dezember 2013

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Rein pflanzlich 25.10. - 01.12.2013

Bereits in der ägyptischen Kunst (meist eher chiffrenhaft) gab es Darstellungen von Pflanzen, erst recht aber in der griechischen und römischen Antike.
In der abendländischen Kunst schließlich fanden zahlreiche Darstellungen von Pflanzen Eingang in  die Kunst, allerdings in ganz unterschiedlicher Weise: Pflanzen repräsentieren z.B. ganz allgemein   die Schöpfung, oder sie gelten als Synonym für Nahrung, in der Zeit des Barock etwa, wo sie auch als Symbole für abstrakte Begrifflichkeiten dargestellt werden. Später stehen Pflanzen ganz allgemein für Natur.   
Die Ausstellung, die am Freitag, dem 25.10. 2013, 20 Uhr eröffnet wird, zeigt mit Beispielen von 8 Künstlerinnen und Künstlern ganz unterschiedliche Ansätze, wie auch heute Pflanzenelemente Eingang in die zeitgenössische Kunst finden. Die Zusammenstellung erhebt zwar keinen Anspruch   auf Vollständigkeit der thematischen Möglichkeiten, sie zeigt aber dennoch einen in Ansätzen repräsentativen Umfang inhaltlich differierender Ansätze. So reicht die Bandbreite von konventioneller zeichnerischer wie malerischer Darstellung von Natur über umweltkritische Ansätze oder hintergründiger Symbolik mit metasprachlichen Mitteln bis zur Integrierung pflanzlicher Produkte unmittelbar ins Kunstwerk, ja bis zur ornamentalen Gestaltungsweise.
Diese unterschiedlichen künstlerischen Auffassungen spiegeln sich wieder in den differierenden künstlerischen Techniken.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind Hans Joachim Ahrens, Gotthard Glitsch, Mitsuko Hoshino, Dirk Klomann, Hildburg Schwefel, Klaus Staeck, Mario Urlaß, Elke Wassmann.
Zugänglich ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 1. Dezember 2013.

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Rein Pflanzlich, Urlass
Mario Urlass, Vegetabilie III, 2011

Rein Pflanzlich, Staeck
Klaus Staeck, Und ewig blüht die Heide


Havaianas

Havaianas

Havaianas

Havaianas

Havaianas
Havaianas,  Ausstellungsprojekt in Rio de Janeiro 2013

Die Regierung Brasiliens hat das Jahr 2013 Deutschland gewidmet. Die Leiterin der Deutschen Schule in Rio, Sybille Rohrmann, die aus Mannheim stammt, hatte deshalb beim Heidelberger Forum für Kunst angefragt, ob Künstlerinnen und Künstler aus unserer Region (oder auch darüber hinaus) sich an einer Ausstellung beteiligen, die einen typisch brasilianischen Gegenstand thematisiert: Havaianas! Das sind einfache Badeschlappen aus Kunststoff, die in Brasilien millionenfach getragen werden – durchaus nicht nur am Strand.
Ein Paar solcher Havaianas wurden uns zugeschickt, im Forum für Kunst wurden davon Fotos hergestellt, die den Künstlerinnen und Künstlern zuschickt wurden. Zugelassen waren alle zweidimensionalen Techniken im Format A3.
Beteiligt haben sich aus dem ganzen Bundesgebiet mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler, mit mehr als 100 Arbeiten. Alle eingegangenen Arbeiten wurden von Heidelberg aus nach Rio de Janeiro verbracht und dort für die Präsentation vorbereitet.
Alle Exponate wurden in Rio de Janeiro in einer Ausstellung gezeigt. Am Samstag, dem 5. Oktober haben der deutsche Generalkonsul, Herr Klein, die Schulvorstandsvorsitzende, Frau Tautz und die Schulrektorin, Sybille Rohrmann die Ausstellung eröffnet, dazu gab es ein musikalisches Rahmenprogramm mit Musikgruppen der Schule und aus der Favela Rocinha.
Die Besucher, die in großer Zahl gekommen waren, zeigten sich begeistert und auch die geplante Versteigerung war sehr erfolgreich. Der Erlös wurde, wie angekündigt, zu 100% der Favela zur Verfügung gestellt.

Havaianas Havaianas
Havaianas Havaianas
Havaianas Havaianas
Havaianas Havaianas
Fotos: Lutz Rohrmann

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Kunst schwimmt
Hubert Huber, Passau 1

Kunst schwimmt
Hubert Huber, Passau 2
Kunst schwimmt 13.09. - 20.10.2013

Selten genug kommt es vor, dass im Heidelberger Forum für Kunst eine angekündigte Ausstellung nicht gezeigt wird.
Aber aus aktuellem Anlass wird dies am Freitag, dem 13.9. 2013, 20 Uhr so sein. Da die ursprünglich vorgesehene Ausstellung „Drucksache“ als gemeinsame, fast zeitgleiche Präsentation mit Arbeiten von je 10 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg und Passau in beiden Städten geplant war, kann sie jetzt so nicht realisiert werden und wird in das Ausstellungsjahr 2014 verschoben.
Jeder kann  sich noch an das verheerende Donauhochwasser im Frühsommer erinnern, von dem die Stadt Passau in weiten Teilen überschwemmt wurde, auch die Produzentengalerie unserer Kolleginnen und Kollegen. Die braunen Wassermassen aus Donau, Inn und Ilz verwandelten Straßen und Gassen in Kanäle. Trotz gewaltiger Anstrengungen, die Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen, um sowohl in der Werkstatt als auch im Galerieraum alle geplanten Veranstaltungen durchführen zu können, musste das komplette Restprogramm des Jahres 2013 gestrichen bzw. verschoben werden.
Deshalb wird unsere Galerie für die Künstlerinnen und Künstler des BBK Passau geöffnet.
31 Künstlerinnen und Künstler aus Niederbayern werden die Gelegenheit bekommen, ihre Arbeiten zu präsentieren: Annamaria Csath, Waltraud Danzig, Michaela Dreier, Sylvia Gnatz, Christa Gottinger, Gertie Harking, Manfred von Glehn, Hubert Huber, Hans P. Hundshammer, Rudolf Klaffenböck, Wolfgang Kretzer, Anja Kutzki, Gerhard Lutz, Gerhard Mader, Helga Mader, Johann Meier, Stefan Meisl, Otto Müller, Gabor Pavlik, Sunnhild Praxl, Eva Priller,  Elke Rott, Margarete Schäffer, Eva Schmidt, Verena Schönhofer, Horst Stauber, Astrid Störzer, Mona Thiel, Georg Thuringer, Rita Varga, Ernst Zahnweh.
Zusätzlich werden zwei Videos gezeigt. Das eine „passauKUNSTschwimmt“ von Hubert Huber beschäftigt sich mit der Situation nach dem Hochwasser 2002, das andere „Hock“ von Rita Varga (Pécs, Ungarn) wurde aktuell zur Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 bei einem Art in Residenz Aufenthalt im Rahmen der 61. Europäischen Wochen in Passau gedreht.
Zugänglich ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr.
Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 20. Oktober 2013.

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Stein um Stein 19.07. - 18.08.2013

Am Freitag, dem 19. Juli wird im Heidelberger Forum für Kunst eine Ausstellung mit dem Titel „Stein um Stein“ eröffnet, bei der ausschließlich Werke aus Stein gezeigt werden. Zur Einführung spricht   Dr. Milan Chlumsky.
Schon in prähistorischer Zeit wurde aus Steinen Werkzeug gefertigt. Heute assoziieren wir mit ihnen eher Wege, Räume, Gebäude oder auch Skulpturen. Meist nehmen wir sie als Material nicht wahr, obwohl wir auf ihnen  laufen, unter ihnen Schutz suchen oder Skulpturen bewundern, die aus einem oder mehreren Steinen gefertigt sind.
Ursula Böhler, Luitgard Borlinghaus, Stanford Fata, Knut  Hüneke, Walter Mink, Vera v. Reitzenstein (alle Mitglieder im Heidelberger Forum für Kunst), und als Gäste Fred  Vosseler, Jens Trimpin und Michael Schoeneich werden uns jedoch die Vielfalt und die Aktualität dieses Materials wieder vor Augen führen.
Verwendung finden ganz unterschiedliche Steine: Kleine Felsenfindlinge, Sandstein, Serpentinstein, Basaltlava u.a.
Um den „Weg“ bis zur Arbeit nachvollziehen zu können werden die Arbeiten mit Erläuterungen des Arbeitsvorganges, verwendeter Werkzeuge, mit Skizzen und auch Fotos ergänzt. So wird man bei der Betrachtung der Skulpturen nicht umhin kommen, auch das Material und den Entstehungsprozess des Werkes, Stein um Stein, wahrzunehmen.
Zugänglich ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 18. August 2013.

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Stein um Stein, Stanford Fata
Stanford Fata, "Leaves of life", Serpentin

Stein um Stein, Hüneke
Knut Hüneke: "In die Ferne Blickend", Basaltlava


Stuhlpaar The Wedding
Stuhlpaar The Wedding

The Wedding
The Wedding
The Wedding
Heidelberger Forum für KunstWerner Schaub
THE WEDDING 09. - 11. August 2013

Jubiläumsfeierlichkeiten 400 Jahre Hochzeit Friedrich V. & Elisabeth Stuart
Unter der Schirmherrschaft Ihrer Majestät der Königin Elizabeth II.

Heidelberger Forum für Kunst inszeniert
(Liebes-)Geschichte
„Über Paar“:
Kunstinstallation in Stadthalle

Das Heidelberger Forum für Kunst thematisiert die Liebesgeschichte
von Friedrich V. und Elisabeth Stuart mit der künstlerischen Installation
„Über Paar“ in den oberen Räumen des Kongresshauses Stadthalle
Heidelberg: Ausgangsbasis für die insgesamt 50 Elemente der
Installation ist jeweils ein Stuhlpaar als Synonym für das Brautpaar, für
Liebe, Zuneigung, Verbindung. Die namhaften Künstlerinnen und
Künstler gestalten ihre Stuhlpaare individuell, auch unkonventionell
und kreativ. Auf diese Weise entsteht ein spannender, künstlerischer
„Paar-cours“, der die Gäste einlädt, sich auf eine Erlebnissuche zu
begeben.

Kurator und Organisator der Installation, Werner Schaub: „Es ist uns ein
Anliegen, ja in diesem Fall eine Herzensangelegenheit, ein großes
historisches Ereignis mit den Mitteln zeitgenössischer Kunst kreativ zu
interpretieren und zu inszenieren. Mit den 50 Stuhlpaaren schaffen wir
überraschende Einblicke in die Vielfalt des künstlerischen Ausdrucks und
laden alle Gäste herzlich ein, Kunst auf diese Weise für sich zu entdecken.“

Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind Mitglieder des
„Heidelberger Forum für Kunst“: Michael Bacht, Ursula Böhler, Alexander
Ginter, Heiko Hofmann, Manfred Kästner, Dirk Klomann, Caroline
Laengerer, Petra Lindenmeyer, Ellis Neu, Roswitha Pape, Hildegard Peetz,
Lynn Schoene, Documenta-Teilnehmer Klaus Staeck und Grete Werner-Wesner.


Mit der Installation wandeln sich die oberen Räume im Kongresshaus
Stadthalle in ein „Haus der Kunst“, das allen offen steht. „Der Eintritt ist
gratis, um alle Gäste von THE WEDDING einzuladen, diese künstlerische
Installation zu entdecken und erleben“, so Mike de Vries, Geschäftsführer
Heidelberg Marketing GmbH.

Die Ausstellung öffnet erstmals am 9. August 2013 um 15.00 Uhr; danach am 10.-11. August jeweils von 10.00 – 20.00
Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Spuren, Rolf Buwing
Rolf Buwing: Larousse

Spuren, Gerd Konrad
Gerd Konrad: Winterspuren
Spuren, Regine Scharf
Regine Scharf: Pain du sucre
Spuren 14.06. - 14.07.2013

Unter „Spuren“ findet man in allen gängigen Enzyklopädien viele unterschiedliche Hinweise,  z.B. auf die Bereiche Technik, Musik, Sprach- und Naturwissenschaft, aber  auch auf die Kunst.
Bereits im Frühjahr 1984 wurden bei einer Austauschausstellung zwischen der noch jungen Heidelberger Künstlergruppe und dem Künstlerbund Tübingen „Spuren“ gelegt. 
Am Freitag, dem 14. Juni wird um 20 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst eine neue Ausstellung „Spuren“ eröffnet, mit einer Einführung von Werner Schaub.
Spuren sind Verbindungen, zwischen Zeiten und Orten, zwischen einzelnen Menschen und ganzen Generationen. Spuren bezeugen vergangene Momente, verwandeln den Raum und sie erzählen Geschichten.  Aber Spuren sind nicht nur Zeugnisse vergangener Momente, sondern reichen von der Gegenwart bis in die Zukunft. Kunst hat immer Spuren hinterlassen, für nachfolgende Generationen, im Stadtbild, in Geschichtsbüchern oder in kontroversen Diskussionsrunden.
Gehen wir also auf Spurensuche mit Gerlinde Britsch, Peter Borkenhagen, Rolf Buwing, Reiner Coblenzer, Gerd Konrad, Walter Mink und Regine Scharf, die mit Collagen, Objekten, Fotografien und Malerei unterschiedliche Facetten des Themas beleuchten.
Rolf Buwing wirft mit seinen Collagen den Blick zurück in die Vergangenheit. Er lädt den Betrachter zur Spurensuche bei einer spannenden Zeitreise ein. Gerlinde Britsch arbeitet mit Ausgedientem, beiseite Geworfenem für ihre Materialbilder. Korrodierte Metall-Fundstücke vom Schrottplatz, die in einem neuen ästhetischen Zusammenhang der Vergänglichkeit trotzen. Regine Scharf führt Arbeitsweisen, die bisher parallel liefen, zusammen, nämlich die Ölmalerei mit dem Papierschnitt und der Überschreibung.
Reiner Coblenzer zeigt Materialdrucke, für die nur Gegenstände in Frage kamen, die eine reliefartige Oberfläche haben und flach genug sind, um mit ihnen auf der Tiefdruckpresse zu drucken. Walter Mink ist Bildhauer und dokumentarischer Fotograf. Seine Bilder sind Transformationen vergangener Augenblicke ins Jetzt.  Peter Borkenhagens künstlerischer Schwerpunkt ist die Fotografie. Seine
farbigen Bilder verfremdet er durch Übermalungen. Gerd Konrad malt Acrylbilder im Stil des Realismus. Sein Thema ist das Spannungsfeld zwischen Natur und Mensch.
Zugänglich ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 14. Juli 2013.

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Haupt-Sache 10.05. - 09.06.2013

Wenn eine Künstlerin wie Cindy Sherman sich der „Haupt- Sache“ widmen würde, dann wäre es mit dem Medium der Fotographie und zum Bildgegenstand würde sie selbst werden, eine bestimmte Rolle spielend. Aber wie verarbeiten Hans Joachim Ahrens, Peer Gessing, Dik Jüngling, Heiko Hofmann. Cholud Kassem, Claus Messmer, Ron Otter, Roswitha Pape,  Kornelia Roth und Katja Schmid-Herle das Thema der Haupt- Sache?
 Die gezeigten Werke reichen vom konventionellen Portrait über in die Landschaft integrierte Köpfe bis zu archaisch anmutenden, nur noch entfernt an Häupter erinnernde Darstellungen. Es werden sich Zeichnungen, Fotographien, Fotoübermalungen, Grafiken, Ölgemälde oder auch Mischtechniken als Medien finden.
Es geht um das Festhalten eines Moments, egal ob in der Realität, im Fernsehen, oder einen Gedanken, der dem „Künstlerhaupt“ entspringt.  Auch unsere Alltagssprache zeigt welche Bedeutung wir dem Kopf, respektive dem Haupt des Menschen beimessen: hauptsächlich, Hauptgewinn, Hauptstadt, aber auch kopflastig. Schließlich ist es das Körperteil, in dem alle eigenen Gedanken entstehen. Auf diese Weise wird der Ursprungsraum eines jeden Kunstwerkes hier zum Bildgegenstand. Die Ausstellung visualisiert zudem, auf welche Weise die angesprochene sprachliche Vielfalt in der gezeigten Kunst eine Entsprechung findet. 
Jede Zeit zeigt sich in „Häuptern“. Die Gesellschaft und das Menschenbild eines Künstlers werden auf eine Person, auf ein Bild übertragen. Möchte man in Worten seine Zeit oder ein Jahr beschreiben, so geschieht dies mit Namen und Taten verschiedener Personen. Möchte man ein bestimmtes Jahr visualisieren, kann dies durch Fotographien oder Abbildungen wichtiger Ereignisse geschehen. Und oft steht schon eine Person, z.B. das Gemälde einer  geheimnisvoll lächelnden Mona Lisa, oder eine „bunte“, strahlende Marilyn für eine bestimmte Zeit.
Ob Ihnen in der Ausstellung ein Holzschnitt eines Fernseh-Screenshots begegnen wird, oder ein Selbstportrait aus Pastellkreide, so spiegelt sich darin doch immer unsere heutige Zeit. Seien Sie also gespannt auf die Vernissage am Freitag, dem 10.05.13 um 20 Uhr, bei der Sie von Dr. Kristina Hoge in dieses vielfältige Thema eingeführt werden.
Zugänglich ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 9. Juni 2013.

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Haupt-Sache, Cholud Kassem
Cholud Kassem: "Köpfe"

Claus Messmer
Claus Meßmer: "Aufstieg"

Haupt-Sache, Schmid-Herle
Katja Schmid-Herle: "Vergänglichkeit"


Schülerwettbewerb, Rotkäppchen 1
Alissa Schaaf, Rotkäppchen

Schülerwettbewerb Rotkäppchen 2
Viktoria Semb, Rotkäppchen
Rotkäppchen 18.04. - 05.05.2013

Der Schülerwettbewerb im Heidelberger Forum für Kunst hat eine mittlerweile mehr als 25- jährige Tradition. Er unterscheidet sich von den sonst üblichen Wettbewerben durch ganz spezifische Merkmale.
Die gestellten Themen nehmen Bezug zu allgemeinen gesellschaftlichen Fragen.
Alle eingesandten Arbeiten werden in einer Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen.
Die Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung,
z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw.
Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Heidelberger Forum für Kunst.

Es geht zurück zu den Gebrüdern Grimm, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum feiern, genauer: zu Rotkäppchen. Zu erwarten sind jegliche Interpretationen, von modern bis klassisch, dieses bekannten Märchenklassikers: Was wäre wohl passiert, wenn Rotkäppchen ihren Präsentkorb mit der Post geschickt hätte? Trägt sie heute eher eine rote Schildmütze statt eines Umhanges? Oder wie wichtig ist der böse Wolf in den verschiedenen Darstellungen? Und was genau hat der „Gangnam-Style“ mit Rotkäppchen zu tun?

Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Eröffnet wird die Ausstellung mit sicher ca. 600 Exponaten am Donnerstag,  den  18. April 2013, um 15.30 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst.
Zur Begrüßung sprechen Dr. Joachim Gerner (Heidelberger Kulturbürgermeister), Ursula Werner (1. Vorsitzende des Freundeskreises des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg und Gisela Hachmann-Ruch.
Auch zur langen Nacht der Museen am Samstag, den 20. April 2013, kann diese von 19-2 Uhr besichtigt werden. Von 16-18 Uhr gibt es zudem ein Kinderprogramm zum Thema „Rotkäppchen“.  Als weiterer Beitrag zur langen Nacht werden um 20.30h, 22.30h und 0.30h Kurzfilme der Berliner Kreativagenur Datenstrudel gezeigt.
Die Ausstellung geht bis zum 5. Mai  im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststrasse 21 in der Heidelberger Altstadt. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Zeichnungen 15.03. - 14.04.2013

Seit vielen Jahren werden im Heidelberger Forum für Kunst international bekannte Künstlerpersönlichkeiten präsentiert (u.a. Jochen Gerz, Rune Mields, Salomé, ).
Diesmal wurde Pawel Warchol aus Polen eingeladen, seine Zeichnungen/Collagen zu zeigen. Warchol, Jahrgang 1958, studierte an den Akademien in  Kattowitz und Krakau, ist Mitglied im polnischen Künstlerverband und hatte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
U.a. gewann  er 2010 den Großen Preis bei der Biennale der Zeichnung in Pilsen.
Besonders bekannt ist seine Serie von Zeichnungen, vorwiegend Tusche auf Karton, zum Konzentrationslager Auschwitz.
Bei den Zeichnungen des Zyklus „Holzmacchina“ wurden dem Betrachter fantastische, monumentale, quasi-militärische Apparate gezeigt, zum Greifen nahe Riesen, die alles zermalmten was ihnen im Wege stand.
Weitere Motive sind Porträts der Familie der Warchol in dem  Zyklus „Meine Onkel”. Naturalistische Porträts, die sich ganz der Schicht der äußeren Merkmale widmeten. Diese analytische Behandlung des menschlichen Gesichts, die alle anatomischen Details, die Defekte und die Falten usw. berücksichtigt, ist eine der Weisen, den Charakter des Porträtierten und seine Persönlichkeit wiederzugeben.
Unter den Porträts der Familie der Warchołs kommt eine besondere Position dem Zyklus der Selbstporträts des Künstlers zu, die er mit der 2001 entstandenen Zeichnung „Selbstporträt“ begann, der Arbeit, die bei der Triennale des Selbstporträts in Radom den Hauptpreis errang.
Warchol  lebt und arbeitet in Oswiecim (Auschwitz).
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, dem 15. März 2013 um 20 Uhr.
Zur Einführung spricht Dr. Christmut Präger.
Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 14. April 2013.
Geöffnet ist die Galerie Di – So, 14 – 18 Uhr.

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Pawel Warchol, Holzmaschine

Pawel Warchol, Objekt 9


Pawel Warchol, Onkel Staszek

Poesie der Abstraktion 15.02. - 10.03.2013

 

Am Freitag, dem 15. Februar 2013 wird um 20 Uhr die Ausstellung „Poesie der Abstraktion“ im Heidelberger Forum für Kunst eröffnet.
Der Begriff „abstrakt“ kennzeichnet Strömungen in der Kunst zu Anfang des 20. Jahrhunderts, die Darstellung der Wirklichkeit stark zu vereinfachen bis hin zur völligen Gegenstandslosigkeit. Die Ausstellung zeigt anhand von zeitgenössischen Beispielen die latente Ambivalenz von Abstraktion in der Kunst zwischen Gegenstandslosigkeit einerseits und Darstellungen, deren gegenständlicher Ausgangspunkt zumindest ansatzweise noch erkennbar bleibt.
Präsentiert werden Arbeiten von Gotthard Glitsch, Susanne Hild, Ralph Troendlin, Siegfried Reißing, Ludwig Schmeisser, Andrzej Urbanski und Mario Urlaß in verschiedenen Techniken, Radierung, Malerei, Fotografie, Mischtechnik sowie Collage.
Die Ausstellung endet am Sonntag den 10. März 2013 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr.

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Gotthard Glitsch, "Fühlnetz"
Gotthard Glitsch, Fühlnetz

Susanne Hild, "Serie dopo FA"
Susanne Hild, "Serie dopo FA"

Siegfried Reißing, Ohne Titel
Siegfried Reißing, Ohne Titel

Ludwig Schmeisser, Ohne Titel
Ludwig Schmeisser, Ohne Titel

Andrzej Urbanski, Ohne Titel
Andrzej Urbanski, Ohne Titel

Mario Urlaß, Achtsamer Moment
Mario Urlaß, Achtsamer Moment

Heinrich Hoffmann
Heinrich Hoffmann, Heidelberg

Heinrich Hoffmann
Heinrich Hoffmann, Heidelberg
Retrospektive Heinrich Hoffmann 11.01. - 10.02.2013

Traditionell wird das neue Ausstellungsjahr im Heidelberger Forum für Kunst mit einer Präsentation eröffnet, die das Kulturamt der Stadt Heidelberg zusammen stellt.

In diesem Jahr wird an den Kunst- und Postkartenmaler Heinrich Hoffmann (Kassel 1859 – Heidelberg 1933) erinnert, der mit seinen Stadtansichten das Bild der Stadt Heidelberg im In- und Ausland prägte.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 11. Januar 2013 um 20 Uhr.

Zur Begrüßung spricht der Leiter des Kulturamtes Hans Martin Mumm, zur Einführung Stefan Hohenadl.

Alle Arbeiten stammen aus  dem Privatbesitz der Brüder Augspurger in Schwarzach.

Der Landschafts- und Milieumaler Heinrich Hoffmann wurde 1859 in Kassel geboren und kam 1889 nach Heidelberg, wo er Zeitgenosse und Bekannter der weit berühmteren Malerkollegen Hans Thoma und Wilhelm Trübner war.  Die Stadt Heidelberg mit der Schlossruine sowie das gesamte Neckartal gehörten zu seinen bevorzugten Motiven, der Kunstverlag Edmund von König verlegte seine Kunstmappe „Skizzen vom Heidelberger Schloss, nach der Natur gezeichnet von H. Hoffmann“. Unzählige seiner Arbeiten wurden als Postkarten berühmt und prägten stark das Bild Heidelbergs als  Stadt der Romantik in aller Welt.

Die Ausstellung endet am Sonntag den 10. Februar 2013 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Cornelius Fraenkel, Sintflut
Cornelius Fraenkel, Sintflut

Katja Hess, Ekstase
Katja Hess, Ekstase

Hildegard Parekh, Emigrants
Hildegard Parekh, Emigrants

Elke Wassmann, Mummenschanz
Elke Wassmann, Mummenschanz
Dynamik der Gruppe 07.11.2012 - 31.01.2013

Am Mittwoch, dem 7. November 2012 wird um 18 Uhr in der Kanzlei Tiefenbacher, Im Breitspiel 9, Heidelberg, Rohrbach-Süd, die Ausstellung „Dynamik der Gruppe“ eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Kristina Hoge, Vorsitzende von Kunst Heidelberg,
für den musikalischen Rahmen sorgt die Gruppe Heidelberg JezzMen.

Seit vielen Jahren können Mitglieder des Heidelberger Forums für Kunst am Sitz der Manfred Lautenschläger-Stiftung Ausstellungen präsentieren, diesmal werden Arbeiten von Günther Berlejung, Natalia Berschin, Cornelius Fraenkel, Katja Hess, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh und Elke Wassmann gezeigt.

Schon die ägyptische Kunst kannte die Darstellung mehrerer menschlicher Figuren, die sich jeweils über eine gemeinsame Tätigkeit definieren. In der byzantinischen Kunst mit ihrer prägnanten Isokephalie (die Köpfe der dargestellten Figuren liegen auf einer Höhe) definieren sich die Personen der Gruppe dagegen ausschließlich über ihre Funktion. Das trifft auch für die barocken Gruppenbilder etwa von Rembrandt zu, deren künstlerische Sprache dagegen ist eine völlig andere. Auch wenn nicht so präsent wie andere Sujets bleibt die Gruppe als Thema auch im 20. Jahrhundert präsent, man denke z.B.  an Segal, Marisol, Kitaj, Raysse oder Pistoletto.

Die Ausstellung der Heidelberger Künstlerinnen und Künstler zeigt ganz unterschiedliche Ansätze der Definition von Gruppe in der gegenwärtigen Kunst. Die Bandbreite reicht vom inszenierten Gruppenbild über Momentaufnahmen von interaktiven Situationen bis zur eher vom Zufall zusammengeführten Gruppe.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag während den Öffnungszeiten der Kanzlei Tiefenbacher zugänglich. Letzter Ausstellungstag ist am 31. Januar 2013.

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