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"Lauter Minis 11.12. - 23.12.2016"

Seit vielen Jahren eine gute Tradition und zudem eine teuflisch gute Gelegenheit?
Immer wenn das Jahr zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht, lohnt es sich besonders, diesen Termin – Eröffnung der Verkaufsausstellung „Lauter Minis“  in den Kalender zu notieren und im Heidelberger Forum für Kunst vorbei zu schauen.

Sicher werden auch diesmal mehr als 500 (!) handsignierte Originale von Künstlerinnen und Künstlern zu Sensationspreisen zwischen 2.50 und 10 Euro angeboten werden.

Dazu auch wieder kleine dreidimensionale Objekte, die anfangs mit 25.- Euro aufgerufen werden!

Beteiligt sind: Christian Adam, Hans Joachim Ahrens, Rosemarie Armbrust-Wermter, Matthis Bacht, Michael Bacht, Susanne Bauernschmitt, Harald Berlinghof, Ursula Böhler, Vera Bonsen, Peter Borkenhagen, Luitgard Borlinghaus, Gerlinde Britsch, Rolf Buwing, Milan Chlumsky, Reiner Coblenzer, Michaela Cremer, Angelika Dirscherl, Hella Ebing, Elkin, Stanford Fata, Franz J. Geider, Sabine Geierhos, Peer Gessing, Chrisy Grambitter, Berna Gülerbasli, Gisela Hachmann-Ruch, Katja Hess, Matthias Hickel-Lopez, Gertrud Hildebrand, Heiko Hofmann, Mitsuko Hoshino, Dik Jüngling, Marianne Kaerner, Manfred Kästner, Sigrid Kießling-Rossmann, Monika Klein, Dirk Klomann, Thomas Köhler, Gerd Konrad, Caroline Laengerer Johann-Friedrich Langbein, Haibin Li, Petra Lindenmeyer, Philine Maurus, Mohammed Massoudi, Ada Mee, Cordula Meffert, Claus Meßmer, Klaus Meyer, Ellis Neu, Ron Otter, Roswitha Josefine Pape, Hildegard Parekh, Hildegard Peetz, Siegfried Reißing, Lena Reutter, Isabell Riederer, Manfred Riederer, Kornelia Roth, Kornelia Roth, Alois Sambale, Britta Schaefer, Regine Scharf, Werner Schaub, Sebastian Scheuffele, Roswitha Scheithauer, Ludwig Schmeisser, Ursula Schnell-Schmitt, Lynn Schoene, Hartmuth Schweizer, Janis Spalvins (Litauen), Klaus Staeck, Raingard Tausch, Hartmut Tramer, Ralph Troendlin, Andrzej Urbanski, Mario Urlaß, Volker v. Offenberg, Marisa Vola, Marek Walczak, Elke Wassmann, Felicitas Wiest, Grete Werner-Wesner.

Die Exponate – im Postkartenformat oder als kleine Objekte – können am Samstag, den 10.12., zwischen 14 und 18 Uhr besichtigt werden.

Zu kaufen sind sie aber erst am Sonntag, den 11. Dezember, ab 11.00 Uhr im Heidelberger FORUM für KUNST, Heiliggeiststr. 21 in der Heidelberger Altstadt (nicht weit vom Rathaus).

Wir wissen jetzt schon, dass wir auch in diesem Jahr wieder einige besonders begehrte „Exponate“ anbieten können. Diese werden vorab versteigert.

Im Anschluss werden alle noch verfügbaren Minis verkauft. Für nur 10 Euro die Postkarte bzw. 15 Euro das dreidimensionale Objekt.  Jede halbe Stunde werden die Postkarten billiger, gegen 14 Uhr kosten sie nur noch 2.50 Euro -  soweit  noch vorhanden. Der gesamte Erlös der Aktion „Lauter Minis“ wird vollständig zur Förderung des Vereins verwendet.

Wer an diesem Sonntag nicht kommen kann, hat in der folgenden Woche, von Dienstag bis Sonntag,  jeweils von 14 bis 18 Uhr, Gelegenheit, sich mit solch originellen Kleinformaten einzudecken.

Im Rahmen der Ausstellung wird Elke Wassmann am Donnerstag, den 15.12., 18.30 Uhr ihr neues Buch „Postkarten aus geheimen Räumen“ vorstellen

Letzter Ausstellungs- bzw. Verkaufstag ist Freitag, der 23. Dezember 2016.

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Lauter Minis, Gisela Hachmann
Gisela Hachmann-Ruch

Lauter Minis, Klaus Staeck
Klaus Staeck

Lauter Minis, Werner Schaub
Werner Schaub

Lauter Minis, Elke Wassmann
Elke Wassmann


über Bienen

„Über Bienen“ 28.10.- 04.12.2016

Am Freitag, den 28. Oktober wird im Heidelberger Forum für Kunst die Ausstellung „Über Bienen“ als gemeinsame Installation von sieben Künstlerinnen und Künstlern gezeigt: Thomas Köhler, Roswitha Josefine Pape, Isabell Riederer, Werner Schaub, Lynn Schoene, Hartmuth Schweizer, Mario Urlaß.
Zur Einführung spricht Prof. Hans Gercke.

Das Kunstprojekt "Über Bienen" ist interdisziplinär angelegt und untersucht kulturgeschichtliche, umweltpolitische und biologische  Aspekte des Organismus der Biene, ihre soziale Lebensform und die Interaktion mit der sie umgebenden Natur in der vom Menschen geschaffenen  Kulturlandschaft sowie ihre ökonomische Nutzung.

In künstlerischen Darstellungen, in Mythen und in der Literatur ist schon in vielen Kulturen und unterschiedlichen Epochen die Bedeutung der Bienen gewürdigt worden. Angesichts der bedrohlichen Situation des Bienenbestandes, sowie vieler anderer Tierarten in einer immer lebensfeindlicheren Umwelt, ist heute eine neue künstlerische Auseinandersetzung auch mit der kulturellen Bedeutung von Bienen gefordert.

Seit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neue bildnerische Mittel, populäre Alltagsmedien und die ästhetischen Methoden wissenschaftlicher Konzepte Eingang in die künstlerischer Praxis und Theorie gefunden haben, ist nicht mehr nur das klassische Ergebnis künstlerischer Arbeit, die Zeichnung, die Malerei oder die Skulptur, Ziel der Auseinandersetzung sondern auch der Prozess der Entstehung, der Diskurs und das Experiment.  Das vorliegende Projekt soll deshalb auch diese Methoden nutzen, um Fragestellungen sichtbar zu machen, die nur an der Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst wahrnehmbar werden.

Dieses primär konzeptuelle Verfahren wird in der gegenwärtigen Ausstellung durch eine in Format und Schrift vereinheitlichten Serie von Textblättern in Form eines Frieses  verdeutlicht. Vereinzelt wird diese Strenge aufgelockert mittels die Schrift begleitender oder durchdringender Skizzen und durch wenige grafische oder objekthafte Arbeiten. Immer sind diese jedoch dem strengen Format und der Reihung untergeordnet und werden außerdem nicht individuell ausgewiesen. Sie ordnen sich der Einheitlichkeit der Gesamtinstallation unter.

Die Idee strenger Rationalität, als Ausdruck von Reflektion und Theorie wird allein durch einen den ganzen Raum oberhalb dieses Frieses beherrschenden Bienenschwarm kontrastiert.
Etwa 8000 Plastikbienen verbildlichen  in freier, assoziativ entwickelter Anordnung vielleicht die Komplexität von Natur, ihre Dynamik und die besonderen kaum durchschaubaren Zusammenhänge im Bienenstaat und mit der ihn umgebenden Umwelt.

Das Projekt "Über Bienen" kann und will damit keine erschöpfende Dokumentation über alle angesprochenen Probleme und neuesten Forschungen darstellen, sondern kann eine Möglichkeit der Sensibilisierung für dieses so schwierige und umfangreiche Thema bieten.

Das Heidelberger Forum für Kunst ist außer montags täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet.
Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 04. Dezember 2016.

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"in der art" 16.09 . - 23.10.2016

 Im Heidelberger Forum für Kunst wird am Freitag, den 16. September 2016, 20 Uhr die Ausstellung „in der art“ eröffnet, zur Einführung spricht der Kunsthistoriker Prof. Dr. Henry Keazor von der Universität Heidelberg.

Beteiligt an diesem Projekt sind 5 Künstlerinnen und Künstler des Forums für Kunst, gemeinsam mit ihren ebenfalls künstlerisch tätigen „Kindern“.

Michael Bacht mit seinem Sohn Matthis Bacht, der an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert hat und in Heidelberg das Haus am Wehrsteg betreibt. Gisela Hachmann-Ruch mit ihrer Tochter Anette Hachmann, die als Kostüm- und Bühnenbildnerin an vielen Theatern, u.a. auch in Heidelberg arbeitet. Manfred Kästner mit seinem Sohn Frank Kästner, der in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste studiert hat und in Berlin lebt. Werner Schaub mit seinem Sohn Joß, der an der Kunstakademie in Karlsruhe studiert hat und in Freiburg lebt. Lynn Schoene mit ihrer Tochter Helen Schoene, die an der Fontys Tanzakademie in Tilburg sowie am Goldsmith College in London Performance studiert hat und in Wien lebt.

Michael Bacht z.B. zeigt eine Auswahl aus der kleinen Werkgruppe „GEHÄUSE“ und ein Aquarell aus     der Makimonoreihe.
Matthis Bacht als Schüler der Düsseldorfer Akademie, auch im Beuys-Kontext, nimmt natürlich Kontakt auf mit den Dingen außerhalb der klassischen Kunst. Sein bisheriges Werk ist geprägt     von der deutlich sichtbaren Umsetzung, ja Transformation geometrischer Formen in die Dreidimensionalität, Linien wurden letztendlich zu plastischen Formen in der Bildhauerei. Die Ursprungsform jeglicher Kunst wird zur Plastik, hier aber zur Fläche, die wiederum letztendlich   zum plastischen Körper in Steinguss.

Werner und Joß Schaub z.B. zeigen eine gemeinsam entwickelte Video-Installation. Ein Text von  Platon zur Kontroverse über die Schrift zwischen Theut und Thamus läuft  von rechts nach links,  beginnend im rechten Bildschirm, wandert dann weiter über den mittleren und schließlich über den linken Schirm. Die Schrift wird überlagert von Zeichnungen, die auf Acylgläser aufgebracht sind. Diese Gläser haben exakt das Format der Bildschirme, sodass die Zeichnungen wie auf die Schirme aufgebracht erscheinen. Der Text hat auch im zeitgenössischen Diskurs über Kommunikation nicht an Aktualität verloren. Die Installation konfrontiert den Text mit den Möglichkeiten visueller Kommunikation.

Lynn Schoene z.B. zeigt eine Mischtechnik auf einen Original-Entwurf für eine (nicht realisierte) doppelte Themse-Brücke in London. Dieses Doublebridge Projekt sollte seinerzeit einen noblen und imposanten Blick auf das Monument und  das Kommerz-Zentrum mit ihrer damaligen Machtstellung in aller Welt gewähren. Geplant war eine zentrale Öffnungsmöglichkeit: eine Zugbrücke mit sechs Bögen mit einer Spannweite von 100 Fuß, und einer Öffnungsweite von 34 Fuß. Gleichzeitig sollte die Brücke als Promenade dienen. Der Plan würde zugunsten einer einfachen Brücke verworfen.
Die Arbeit von Helen Schoene „Von Zungen reden“  geht aus einer Untersuchung über das Nicht-Aneigenbare hervor, die in der Performance How to face the strange body I am und der Postkartenserie „Terra Incognita“ ihren Anfang hatte. Diesmal hinterfragt sie die Erscheinungsformen, die die Sprache in ihrem künstlerischen Schaffen annimmt. Dabei erweist sich die Sprache selbst als unsicherer Boden, der sich auf Schritt und Tritt zu entziehen droht: Sie bestimmt zwar Richtung und Sinn, führt aber Ziele vor Augen, die stets unerreichbar bleiben; sie schafft Ordnung und Anordnung, lässt sich jedoch selbst schwer einordnen; sie verspricht wunderbare Schätze und Sätze und verspricht sich dabei selbst. Eine Verschiebung wird notwendig

Gisela Hachmann-Ruch z.B.  nutzt fotografische Bildausschnitte architektonischer Sujets als Impuls für die Umsetzung in die druckgrafische Technik des Linolschnitts. Durch die Kombination und Schichtung unterschiedlicher Druckplatten gleicher Größe entstehen Bildserien, die durch den Einsatz verschiedener Farben eine Vielfalt und Variabilität möglich machen, formale Verfremdungen entstehen lassen, die auf ihre Weise zur Abstraktion des Gegenständlichen führen. Die Vervielfältigungstechnik des Hochdrucks dient nicht der Reproduktion des Gleichen, sondern ermöglicht ein Spektrum von Unikaten, die bei jedem Druckvorgang experimentell entwickelt werden.
Anette Hachmann zeigt das Modell einer begehbaren Theaterbühne sowie 8 fotografie zu diversen Bühnenbildern, die sie an unterschiedlichen Theatern realisiert hat.

Das Heidelberger Forum für Kunst ist außer montags täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet.
Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 23. Oktober 2016.

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Lynn Schoene, Doublebridge
Lynn Schoene „Doublebridge“

Michael Bacht, Hommage an Malewitsch
Michael Bacht "Hommage an Malewitsch

Gisela Hachmann-Ruch, Wand 1
Gisela Hachmann-Ruch, "Wand 1"


Gisela Hachmann-Ruch, Drucksache
Gisela Hachmann-Ruch „Schriftzeichen“, 2015, Linoldruck
„Drucksache“ 22.07.- 21.08.2016

Am Freitag, den 22. Juli 2016, 20 Uhr wird  im Heidelberger  Forum für Kunst endlich die gemeinsame Ausstellung „Drucksache“, mit Arbeiten von je 10 Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg und Niederbayern.

Selten genug kam es vor, dass im Heidelberger Forum für Kunst eine angekündigte Ausstellung nicht gezeigt werden konnte. Aber bei der bereits 2013 vereinbarten Kooperation war es wegen des Jahrhunderthochwassers so. Jeder kann  sich noch an das verheerende Hochwasser im Frühsommer 2013 erinnern, von dem die Stadt Passau in weiten Teilen überschwemmt wurde, auch die Galerie unserer Kolleginnen und Kollegen. Die braunen Wassermassen aus Donau, Inn und Ilz verwandelten Straßen und Gassen in Kanäle. Trotz gewaltiger Anstrengungen war es - auch wegen des Denkmalschutzes - erst in diesem Jahr möglich,  die Schäden so zu beseitigen, dass sowohl Werkstatt als auch Galerieraum wieder nutzbar wurden.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl klassischer Drucktechniken wie Holzschnitt, Siebdruck, Lithografie und Radierung. Beteiligt sind aus Heidelberg Luitgard Borlinghaus, Reiner Coblenzer, Gotthard Glitsch, Gisela Hachmann-Ruch, Monika Klein, Claus Messmer, Ron Otter, Roswitha Pape, Sigrid Kießling-Rossmann und Klaus Staeck. Vom BBK-Niederbayern sind das Renate Balda, Waltraud Danzig, Sylvia Gnatz, Andreas Heckmann, Hubert Huber, Stefan Meisl, Theo Scherling, Anne B. Talirz, Rosemarie Wurm und Christian Zeitler.

Zur Einführung sprechen Hubert Huber und  Werner Schaub.

Hochdruck gilt als älteste der Vervielfältigungstechniken (Holzschnitt, Stempeldruck, Linolschnitt), der Tiefdruck (Kupferstich, Radierung) wurde erst durch die Verbreitung von Papier im 14ten Jahrhundert möglich. Der Flachdruck (Lithografie) gilt als eine Erscheinung des 19ten Jahrhunderts.  Offset- bzw. Siebdruck kamen sogar erst im 20ten Jahrhundert auf. Aber alle Techniken wurden künstlerisch genutzt.

Grafische Blätter, in kleiner Auflage als Handdruck hergestellt, waren  preiswerter als Gemälde und zu allen Zeiten haben sich Sammler oder Betrachter für die vom Künstler gedruckten Exemplare  interessiert.

Letzter Ausstellungstag im Forum für Kunst ist Sonntag, der 21.8. 2016. Die Galerie ist geöffnet Dienstag bis Sonntag von  14.00 bis 18.00 Uhr.

Am Freitag, den 29. Juli 2016, 20 Uhr wird der zweite Teil der Kooperation im Künstlerhaus "Kulturmodell Bräugasse" in Passau eröffnet. Alle in Heidelberg beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeigen die Arbeiten, die parallel in Heidelberg zu sehen sind.

Zur Eröffnung sprechen wiederum Werner Schaub und Hubert Huber

Letzer Ausstellungstag im Künstlerhaus "Kulturmodell Bräugasse" ist Sonntag, der 21.8. 2016. Geöffnet ist Donnerstag bis Sonntag, 14.00 bis 17.00 Uhr.

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Grenzen (Schülerwettbewerb) 14.07.- 17.07.2016

Seit fast 30 Jahren werden im Heidelberger Forum für Kunst Schülerwettbewerbe zu aktuellen Themen durchgeführt.

Das Thema Flüchtlinge beansprucht besonders seit dem letzten Jahr einen immer größeren Raum, sowohl in der öffentlichen wie auch in der privaten Diskussion.    Viele werden sich an Schreckensbilder aus Afghanistan, Irak, Syrien, aber auch      von Mittelmeer erinnern, die durch die Medien verbreitet wurden.

Reagiert wurde in vielen Ländern der europäischen Union mit einer Betonung der eigenen Grenzen und vor allem deren Sicherung. Die Art der „Ausgrenzung“ steht der gewünschten Freizügigkeit im Schengen Abkommen diametral entgegen.

Deshalb war in diesem Jahr der Titel „Grenzen

Alle eingesandten Arbeiten werden in der Ausstellung gezeigt, um ganz direkt die Leistung der Kinder und Jugendlichen anzuerkennen. Erlaubt waren alle denkbaren Techniken, malen, zeichnen, collagieren -  vorgegeben war nur das Format A5.

Die Teilnehmer, die zur Eröffnung kommen, erhalten eine kleine Anerkennung, z.B. ein Poster, einen Malkasten, eine kleine Grafik usw. Unterstützt wird das Projekt vom Freundeskreis des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg, der Stadt Heidelberg und vom Mitgliedern des Heidelberger Forum für Kunst.

Eröffnet wird die Ausstellung mit ca. 500 Exponaten am Donnerstag, den 14.7. 2016, um 16 Uhr im Heidelberger Forum für Kunst. Zur Begrüßung sprechen Ursula Werner (1. Vorsitzende des Freundeskreises des Gymnasiums des Englischen Instituts Heidelberg und Gisela Hachmann-Ruch.

Letzter Ausstellungstag  ist Sonntag, der 17.7. 2016, zugänglich ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten, Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

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Schülerwettbewerb "Grenzen"

Drucksache


Unterwegs, Ali Ismail
Ali Ismail „Östereichische Mauer“, 2015

Unterwegs, Adib Roshandil
Adib Roshandil „Türkei“, 2015

Unterwegs, Imad Ismail
Imad Ismail „Serbien“, 2015

Unterwegs, Dolama Halawa
Dolama Halawa „Ungarn“, 2015
"Unterwegs - Menschen auf der Flucht" 03.06.- 10.07.2016

Weltweit sind etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Bürgerkrieg, Hunger, Armut, Verfolgung und Gewalt.

Im letzten Jahr nun hat die Bundesregierung in einer nahezu beispiellosen Intervention die Grenzen nach Deutschland für einige hunderttausend Flüchtlinge geöffnet, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Viele der Flüchtlinge aus ganz unterschiedlichen Ländern waren wochenlang unterwegs, mit dem Schiff, mit der Bahn, zu Fuß oder im Kofferraum eines Autos.

Einige haben es bis nach Heidelberg geschafft und erhalten im Heidelberger Forum für Kunst Gelegenheit, ihre Eindrücke von „unterwegs“, die sie fotografisch festgehalten haben, der Öffentlichkeit zu präsentieren: Adib Roshandil, Ali Ismail, Daniel Hammoud, Dolama Halawa, Houssam Hammoud, Imad Ismail, Krishan Rajapakshe, Mohammad
Die etwa 60 Fotografien werden alle im Format 30x40 cm gezeigt, teilweise sind sie als Handyfotos entstanden. Zu sehen sind u.a. Bilder vom Abschied aus der Heimat, diverse Zwischenstationen in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Ungarn, Österreich und vom Ankommen in Deutschland.

Am Freitag, den 3. Juni 2016, 20 Uhr wird diese außergewöhnliche Ausstellung im Heidelberger Forum für Kunst eröffnet. Zur Begrüßung sprechen Gisela Hachmann-Ruch   sowie Stefan Hohenadl (Kulturamt der Stadt Heidelberg). Anschließend werden die Fotokünstler selbst ihre Arbeiten vorstellen – ein Dolmetscher wird ihre Worte übersetzen.

Kulturarbeit kann natürlich nicht alle Probleme lösen, aber dazu beitragen, Verständnis, Anerkennung und Respekt zu entwickeln. Schließlich ist es wichtig zu wissen, dass hinter jedem der Flüchtlinge ein Mensch mit einem eigenem Gesicht, einer eigenen Identität steht, mit Wünschen und Erwartungen. Ihnen soll mit der Ausstellung die Möglichkeit gegeben werden sich zu äußern.

Ohne die nachfolgenden Kooperationspartner wäre die Ausstellung nicht realisierbar gewesen: SPD-Gemeinderatsfraktion, Jusos Heidelberg, Stadtjugendring und die Flüchtlingshilfe Leimen.

Das Heidelberger Forum für Kunst ist außer montags täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 10. Juli 2016.

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Paare – Arbeiten auf Papier 29.04.- 29.05.2016

Seit vielen Jahren ist es im Heidelberger Forum für Kunst Tradition, die Werke einer international bekannten Künstlerpersönlichkeit zu präsentieren, darunter Jochen Gerz, Via Lewandovski, Rune Mields, Salomé oder Thom Barth.

Diesmal werden Arbeiten von Frank Michael Zeidler gezeigt, der in Potsdam lebt und arbeitet,   dessen Werke in vielen Museen betrachtet werden können.

Bekannt sind neben seinen Arbeiten auf Papier und Leinwand oder den druckgrafischen Werken  auch seine Kunst am Bau Projekte, u.a. an der Deutschen Botschaft Helsinki oder dem Schloss Heemstede in Utrecht.

Das Grundprinzip von Paaren ist das Zusammentreffen zweier Komponenten. Sowie die Relation zwischen Tiefe und Bildräumlichkeit, als auch die Wahrnehmung der Farbnuancen spielen bei der Betrachtung der Werken von Frank Michael Zeidler eine wichtige Rolle. Die Kunstwerke können sich gegenseitig ergänzen, sich gegenseitig erklären, sich gegenseitig bedingen oder im Kontrast zueinander stehen.

Der Künstler zeigt mit seinen bildnerischen Arbeiten auf Papier zumeist zwei gleich große Stücke, die er gleichberechtigt nebeneinander präsentiert. Beide Teile sind grundsätzlich in einem Arbeitszug hergestellt worden und stellen eine Einheit dar. Die Verwendung von unterschiedlichen Bearbeitungstechniken oder einfachen formalen Unterschieden unterstreicht die jeweiligen Eigenheiten der einzelnen Teile und  es definiert in der Gegenüberstellung ein bildnerisches Paarverhältnis.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten auf Papier mit Bleistift und Grafit gezeichnet oder Arbeiten auf Büttenpapier mit Acrylfarbe gemalt.

Frank Michael Zeidler ist nicht nur ein international bekannter Künstler, sondern auch in vielfältiger Art in Künstlerorganisationen aktiv, im Deutschen Künstlerbund, in der Internationalen Gesellschaft  für Bildende Kunst, im Verwaltungsrat und im Sozialwerk der VG BILD-KUNST.

Zur Eröffnung am Freitag, den 29. April, um 20 Uhr spricht der Kunsthistoriker Dr. Christmuth Präger und führt ein in Frank Michael Zeidlers abstrakt gestische Malerei.

Die Ausstellung endet am Sonntag den 29. Mai 2016 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr.

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buntpaare_ZKII-471, acryl
mischtechnik auf kupferdruckbütten, 27 x 40 cm, 2008


grafitpaare-ZKII-490, Zeichnung, Bleistift Grafit
31 x 44 cm, 2012

Ausstellung „Zäsur“ im Park und in der Kommandantenvilla, Mark Twain Village
in der Heidelberger Südstadt 10.4. – 8.5. 2016

Zäsur:  Intervention – Umwandlung – Neubelebung der ehemaligen Kasernenflächen. Künstlerische Akzente beim Übergang von der militärischen Nutzung nach langem Dornröschenschlaf zum zivilen  „in Besitz nehmen“. 12 Künstlerinnen und Künstler wollen Fragen stellen und versuchen, Antworten zu geben durch Installationen, Malerei, Skulptur und Fotografie. Sie wollen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Ortes beleuchten. Die TeilnehmerInnen: Susanne Bauernschmitt, Stanford Fata, Caroline Laengerer, Petra Lindenmeyer, Ada Mee, Claus Messmer, Klaus Meyer, Sigrid Münch-Metzner, Isabell Riederer, Regine Scharf, Grete Werner-Wesner, Anna Debora Zimmermann.

Eröffnung: Sonntag, 10.4.2016, Vernissage um 11 Uhr

Begrüßung: Dr. Joachim Gerner (Sozial- und Kulturbürgermeister)

Einführung: Frau Dr. Kristina Hoge ; am Saxofon: Rainer Pusch

Ort: Park und Kommandantenvilla im verlassenen Militärgelände in der westlichen Rheinstraße, 69126 Heidelberg, Südstadt.

Zeitraum: 10. April – 8. Mai 2016

Öffnungszeiten: SA + SO   12 – 18 Uhr, Eintritt frei

Rahmenprogramm: siehe auch www.zaesur.jimdo.com

  • 17.4.2016: 11 – 13 Uhr Stadtteilfrühstück mit Infotischen der Stadt Heidelberg, der Wohngemeinschaften, der “MTV Bauen und Wohnen“, des Stadtteilvereins Heidelberg Südstadt e.V
  • 24.4.2016: 15 Uhr  Spaziergang durch die Ausstellung Stefanie Kleinsorge (Direktorin Port25 Raum für Gegenwartskunst) im Gespräch mit den Künstlern
  • 30.4.2016: 20 – 24 Uhr, Beleuchtung des Parks, Trommelgruppen und einer Videoinstallation von simraysir
  • 8.5.2016: 12 Uhr, Finissage mit Lesung von Texten von Mark Twain
    17 Uhr, Performance mit ausstellenden Künstlern und Publikum im Park

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Zäsur


Felicitas Wiest
Felicitas Wiest, „Großes Heft 3", Mischtechnik, 2008

Felicitas WiestFelicitas Wiest, „Großes Heft 3", Mischtechnik, 2008
"Den Fluss anhalten" 18.03.- 24.04.2016

Im Heidelberger Forum für Kunst wird am Freitag, den 18. März 2016, 20 Uhr die Ausstellung „Den Fluss anhalten“ eröffnet, zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Lena Berkler aus Mannheim.

Drei Künstlerinnen (Ursula Böhler, Raingard Tausch, Felicitas Wiest) und als Gast Fritz Stier vom Künstlerbund Rhein-Neckar setzen sich mit ihren eigenen gestalterischen Mitteln mit diesem Thema auseinander.

Den Fluss anhalten zu wollen, ist gewiss ein Paradoxon, weil bekanntlich das Fließen nicht angehalten, bestenfalls gebremst oder behindert werden kann. Es ist ein Bild von beklemmender Aktualität: alles was fließt anhalten zu wollen und damit dem Unentrinnbaren zu entgehen.

Ursula Böhler (Figurenfries ,Objekte) In den Arbeiten von Ursula Böhler werden unterschiedliche Zeiträume zusammengebracht. So stehen die erodierten Steinsplitter aus der Erdgeschichte, die langsam in Jahrmillionen entstanden sind, in aktuellen Kontexten der „Neuzeit“. Sie finden eine neue Deutung sowohl als Zerschlagenes, von Menschenhand Zerstörtes als aber auch in zusammengelegten neuen Formen und Figuren. Die verschiedenen Aspekte der Ausstellungsarbeiten sind ein Versuch, sie zu einer Erzählung über den Menschen, die Natur und die Zeit zusammenzufügen.

Fritz Stier: Floating (Cuttoffs) Die Floating- People vereint alle ein unbestimmtes Streben nach oben, heraus aus dem stetig fließenden Fluss des eigenen Lebens. Vielleicht an den Ort, wo eine lang vermisste existentielle Erfahrung erlebbar wird, die größer ist, als der Strudel und die Stromschnellen des Alltags. Es sind kleine Fluchten und riskante Grenzgänge, die jeder für sich alleine antritt. Vom Skater, der vielleicht bald seine waghalsigen Kapriolen schlägt, über Freeclimber, die steilste Wände nicht zu schrecken scheinen, bis zu den frei Schwebenden, aber auch oft tief Stürzenden.

Raingard Tausch setzt sich in ihren Arbeiten mit dem Prozess des Vergessens, dem geistigen und sprachlichen Verfall auseinander. Sie thematisiert einige Dimensionen dieses Prozesses sowie die noch immer meist vergeblichen Versuche ihn aufzuhalten oder zumindest zu verzögern. Sie dringt damit in die beklemmenden Grenzbereiche unseres Menschseins vor.

Felicitas Wiest versucht mit ihren Collageheften und kleinen Wandarbeiten in Collagemischtechnik die Veränderungen der Zeit zu dokumentieren .Es sind Bilder über Hoffnungen, Träume und Ängste. Ausgangsmaterial sind Fundstücke aus Zeitungen und eigene Fotos, mit denen sie neue Zusammenhänge schafft, die nicht sofort zu entschlüsseln sind und eine Metapher für den Zustand von Gesellschaft und Welt darstellen.

Das Heidelberger Forum für Kunst ist außer montags täglich zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 24. April 2016.

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Überlagerung 12.02.- 13.03.2016

Sieben Künstlerinnen und Künstler des Forums für Kunst setzen sich in unterschiedlichen Gestaltungsansätzen mit dem Thema Überlagerung auseinander:
Vera Bonsen ordnet Papierschichten, die miteinander verwoben aus einer tieferen Ebene an die Oberfläche geholt werden, indem einmal die Farbe hervorbricht und vibriert, dann wieder die Form, Licht und Schatten, so dass eine optische Bewegung entsteht. Caroline Laengerer gestaltet mit aufgetragenem Meeressand Überlagerungen zu haptischen Reliefbildern, Andrzej Urbanski und Regine Scharf nutzen die Collage, das Überlagern und Schichten von Materialien und Mischtechniken, kombiniert mit malerischen Elementen.
Marianne Kaerner verarbeitet die gefundene Form eines Steins, der sie zur seriellen Arbeitsweise auf verschiedenen Malgründen mit unterschiedlichen Pinseln und Farbrollen in differenziertem Farbauftrag inspiriert hat und Katja Hess, fasziniert von der Pop-Art der sechziger Jahre thematisiert übereinander gelagerte Pullover in leuchtenden Farben der grell bunten Warenwelt.
Zu diesen hauptsächlich flächigen Arbeiten werden von der Künstlerin Irene Cuny, die kurz vor Weihnachten plötzlich verstarb, Metallelemente gezeigt, die zu räumlichen Wandobjekten verbunden sind.
Die Ausstellung wird am Freitag, den 12. 2. 2016 um 20 Uhr eröffnet, zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Kristina Hoge.
Die Ausstellung endet am Sonntag den 13. März 2016 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr.

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Katja Hess, Überfluss
Katja Hess, "Überfluss"

Marianne Kaerner „Maquelone“
Marianne Kaerner, "Maquelone“


Elke Geiger, Bauernpaar
Elke Geiger, „Bauernpaar“, Fotografie 1980
„Retrospektive Elke Geiger“ 08.01.- 07.02.2016

Traditionell wird das neue Ausstellungsjahr im Heidelberger Forum für Kunst mit einer Präsentation eröffnet, die das Kulturamt der Stadt Heidelberg zusammen stellt.
In Jahr 2016 wird in einer Retrospektive an die Fotografin Elke Geiger erinnert.
Gezeigt werden vorwiegend Schwarz-Weiß Aufnahmen.  Die Bilder der 2011 verstorbenen Künstlerin  zeigen die triste Welt rund um die griechische Stadt Sparta, zum anderen die    raue Natur der Insel Sylt. 
Vor allem die Fotografien, die in den 70er- und 80er-Jahren in Griechenland entstanden, beeindrucken durch eindrucksvolle Porträtaufnahmen der Dorfbewohner. Sie zeigen Menschen in Alltagssituationen, beim Pflügen oder Ziegenhüten.
Die Eröffnung der Ausstellung wird am Freitag, dem 8. Januar 2016 um 20 Uhr stattfinden,   zur Einführung spricht Stefan Hohenadl vom Kulturamt der Stadt Heidelberg.
Die Ausstellung endet am Sonntag den 7. Februar 2016 und ist zu folgenden Öffnungszeiten zugänglich: Di. – So. 14.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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